1500 Euro für den "Frankfurter"

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Der "Frankfurter", wie er liebevoll genannt wird, gab dieser Tage bei einer Spendenübergabe den Blick auf seinen großen, 2400 Liter fassenden Wassertank frei, den man ansonsten nie zu Gesicht bekommt, weil ihn der Karosserieaufbau verdeckt. Eben dieser Aufbau wird derzeit in der Fachfirma Spieß, in Gießen, restauriert, so wie seit Monaten das gesamte alte, ehemalige Einsatzfahrzeug, das zu Zeiten seiner aktiven Dienstbarkeit eine wechselvolle Geschichte vorweisen kann und bereits zum Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr in Frankfurt gehörte, bevor es zur Wettenberger Partnerkommune Zsámbék (Ungarn) überführt und letztlich wieder nach Krofdorf-Gleiberg rückgeführt wurde, wo sich der Förderverein nun um die Restaurierung kümmert.

Der "Frankfurter", wie er liebevoll genannt wird, gab dieser Tage bei einer Spendenübergabe den Blick auf seinen großen, 2400 Liter fassenden Wassertank frei, den man ansonsten nie zu Gesicht bekommt, weil ihn der Karosserieaufbau verdeckt. Eben dieser Aufbau wird derzeit in der Fachfirma Spieß, in Gießen, restauriert, so wie seit Monaten das gesamte alte, ehemalige Einsatzfahrzeug, das zu Zeiten seiner aktiven Dienstbarkeit eine wechselvolle Geschichte vorweisen kann und bereits zum Fuhrpark der Flughafenfeuerwehr in Frankfurt gehörte, bevor es zur Wettenberger Partnerkommune Zsámbék (Ungarn) überführt und letztlich wieder nach Krofdorf-Gleiberg rückgeführt wurde, wo sich der Förderverein nun um die Restaurierung kümmert.

Die kostet viel Geld und da ist jede Spende willkommen. So auch die 1500 Euro von Gabi Daubertshäuser und Ulrich Jung, die diese kürzlich übergaben. Etwa die Hälfte der geschätzten Kosten in Höhe von 8000 Euro, die die Aufarbeitung des Karroserieaufbaues kosten wird, konnten bislang durch Spenden gedeckt werden. Viel machen die Aktiven der Feuerwehr selber – bislang rund 250 Arbeitsstunden, wie Sebastian Moos rechnet. Er ist Sprecher der eigens für die Restaurierung des alten Einsatzfahrzeuges gegründeten Interessensgemeinschaft "IG Frankfurter". Doch es ist noch einiges zu tun, auch am Innenausbau, so Moos. Am 24. August ist Tag der offenen Tür, bei dem das "Schätzchen" der Öffentlichkeit präsentiert wird.

1964 war das Fahrzeug, ein TLF 16, bei der Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG) in Dienst gestellt worden. 1984 dann setzte es sich in Richtung Krofdorf-Gleiberg in Bewegung. Der verstorbene Klaus Daubertshäuser war nicht nur Mitglied des Deutschen Bundestages und verkehrspolitischer Sprecher der SPD, sondern auch im Aufsichtsrat der FAG und Mitglied in der Krofdorf-Gleiberger Wehr. Er fädelte den Deal ein, und so konnte das Einsatzfahrzeug den seinerzeit abgängigen alten Ford LF 20 aus dem Fuhrpark der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Krofdorf-Gleiberg ersetzen. Gabi Daubertshäuser ist die Witwe von Klaus Daubertshäuser, was die besondere Verbindung und die Ambitionen zur Unterstützung der Restaurierungsarbeiten erklärt.

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