Werner Wirth
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NACHRUF

Werner Wirth und Heinz Joachim Schäfer

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Innerhalb nur weniger Wochen müssen die Freien Wähler Hungen Abschied von Werner Wirth und Heinz Joachim Schäfer nehmen. Beide erlagen ihren schweren Erkrankungen. Wirth (76) verstarb am 28. Dezember, Schäfer (73) am 8. Januar.

Wirth war 1997 der damaligen Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) beigetreten. Er hat die Wählervereinigung zehn Jahre im Magistrat vertreten: von 2001 bis 2006 und von 2011 bis 2016, diesmal als Erster Stadtrat und direkter Vertreter von Bürgermeister Rainer Wengorsch.

Von 2008 bis 2011 und von 2016 bis zu seinem Tod war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Wirth engagierte sich im Vorstand und war besonders bei der Öffentlichkeitsarbeit eine große Stütze.

Mit Heinz Joachim Schäfer verloren die Freien Wähler ihren Vorsitzenden. Er war seit 1989 Mitglied der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG). Zuvor gehörte er vier Jahre dem Ortsbeirat Inheiden an. Von 1993 bis zu seinem Tod war er Ortsvorsteher und hat in dieser Position maßgeblich die Entwicklung Inheidens vorangetrieben. Zudem saß er lange Jahre in der Stadtverordnetenversammlung.

Im Jahr 2000 wurde Schäfer zum Vorsitzenden der ÜWG gewählt und behielt diese Aufgabe bis zu seinem Tode inne. In seine Amtszeit fiel unter anderem die Umbenennung der ÜWG in Freie Wähler Hungen und ihr regionaler Aufbau. "Er war der große Macher der Freien Wähler. Seine Sorgfalt war uns stets Vorbild", heißt es in einem Nachruf der FW. Schäfer engagierte sich zudem unter anderem in der Jagdgenossenschaft, im Ortsgericht und zahlreichen Inheidener Vereinen, insbesondere bei der Feuerwehr und im VdK. Er wurde vielfach ausgezeichnet.

Die Freien Wähler betonen in ihrem Nachruf, dass Schäfer und Wirth mit ihrem Handeln die Geschicke der Wählergemeinschaft mit hohem Engagement geprägt haben. Sie hätten zu einer stetigen Entwicklung von Hungen und seinen Stadtteilen beigetragen. Trotz ihrer schweren Erkrankungen seien beide bis zuletzt in alle Aktivitäten und die Vorbereitung der Kommunalwahl eingebunden gewesen. Ihr Tod reiße Lücken, die sich nur schwer schließen lassen werden. Man werde beiden ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren. pm/FOTOS: ARCHIV

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