Werbung für ein Kulturerbe

  • Thomas Brückner
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Grünberg(tb). Der 13. März war Tag 1 des Lockdowns. Ein an diesem Tag gefasster Beschluss der Kultusministerkonferenz, die Friedhofskultur ins UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen, fand so gut wie keinen medialen Widerhall. Nun also der zweite Anlauf, zum "Tag des Friedhofs". Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen mochte das Kuratorium "Immaterielles Erbe Friedhofskultur e.V.", das dieses Erbe pflegt, auf seine Anliegen aufmerksam machen. Mit dabei Grünberg: Auf Hinweis der Friedhofsgärtnerin Iris Wolf zählt nun die Anlage in der Londorfer Straße zu den bundesweit 300 Friedhöfen, an denen der Wert dieses Kulturerbe für die Gesellschaft ins Bewusstsein gerückt wird.

Bei der Anbringung der entsprechenden Tafel - mit dabei auch Oliver Bork (Ordnungsamt) und Sandra Irlmeier (Fa. Hofmann) - hob Bürgermeister Ide die Bedeutungvielfalt der Friedhöfe hervor: Nicht nur als Ort der Erinnerung, sondern auch der Geschichte und Mahnung zum Frieden, wofür gerade Grünbergs Alter Friedhof ein Beispiel sei.

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