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Um eine Gefährdung der Kleinen durch umstürzende Bäume auszuschließen, hat die Stadt Laubach den Waldkindergarten unweit des Caravanparks gesperrt

»Weltentdecker« außer Gefahr

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Laubach (tb). Vergangene Woche ist das Kinderlachen im alten Steinbruch nahe Laubach verstummt: Um eine Gefährdung der Besucher des Waldkindergartens zu vermeiden, hat die Stadt die Fläche gesperrt. Die Ursache: Der Stark-regen vorvergangene Woche hatte im Hangbereich Wurzeln einzelner Bäume freigespült. Um sicherzugehen, dass kein »kleener Laabächer« von einem umstürzenden Baum verletzt wird, schloss die Stadt die Anlage fürs Erste.

Im Regelbetrieb 18 Kinder

»Wir haben einen Geologen beauftragt, sich das anzusehen«, erklärte Bürgermeister Peter Klug auf GAZ-Anfrage. Vermutlich müssten einige der Bäume in der Wand des alten Steinbruchs sowie an der Abbruchkante gefällt werden.

Zwar ist der Bereich unterhalb des Hangs ohnehin gesperrt, um die Kleinen auch vor ab und an herunterkullernden kleinen Steinen zu schützen. Doch gehen die Verantwortlichen hier auf Nummer sicher.

Im Mai 2017 war die Waldgruppe des Kindergartens »Weltentdecker« auf dem Areal am Waldrand, zuletzt als Grillplatz genutzt, eröffnet worden. Nach und nach kamen dann ein Wohncontainer als Schutzraum, ein überdachter Bereich im Freien und - eine Spende des Fördervereins Laubacher Stift - ein Tipi hinzu. Im Regelbetrieb nutzten 18 Jungen und Mädchen die Ganztagsbetreuung in freier Natur. Zuletzt, während des coronabedingten Notbetriebs, waren es noch zwölf. Diese besuchen derzeit die Hausgruppe in der Adolf-Wieber-Straße. Nächste Woche allerdings, wenn landesweit die Teilschließung der Kitas endet, dürfte es eng werden bei den »Weltentdeckern«. FOTO: TB

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