Coronavirus

Weiterhin hohe Fallzahlen

  • Rüdiger Soßdorf
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Gießen (pm). In mehr als der Hälfte der Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über dem Kreis-Durchschnitt. Das zeigt die Entwicklung der Fallzahlen und der registrierten Infektionen der vergangenen sieben Tage.

Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen ist mit 337 nicht weiter gestiegen. Insgesamt waren im Kreis gestern 1395 Corona-Fälle gemeldet - am Freitag waren es noch 1280. Das ist eine deutliche Zunahme. Weiterhin sind 50 Menschen in stationärer Behandlung in den Kliniken. Das sind sechs weniger am Freitag.

Die zentrale Kennziffer, der Inzidenzwert, liegt mit 209,5 kreisweit unter dem Wert von Donnerstag (244,2) oder vom Freitag (229,8). Gleichwohl ist der Kreis Gießen am Sonntag damit weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 162 oder dem Durchschnitt in Hessen (159). Das zeigt die gestern veröffentlichte Statistik des Landkreises Gießen mit den am Nachmittag aktualisierten Zahlen. Vielerorts im Kreis gedachten die Menschen gestern der Corona-Toten (siehe auch die Seiten 15 und 22).

Im Folgenden die aktiven Corona-Fälle in den Kommunen, in Klammern die Inzidenz: Allendorf/Lumda 7 (24,8), Biebertal 37 (278,7), Buseck 37 (77,6), Fernwald 16 (86,8), Gießen 567 (228,3), Grünberg 65 (213,0), Heuchelheim 30 (179,1), Hungen 61 (277,9), Langgöns 55 (273,7), Laubach 76 (114,6), Lich 79 (246,5), Linden 52 (229,2), Lollar 72 (378,3), Pohlheim 111 (297,7), Rabenau 15 (39,7), Reiskirchen 54 (146,4), Staufenberg 26 (118,0) und Wettenberg 35 (95,4).

Zur Erklärung: Für die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz spielen nur diejenigen Menschen eine Rolle, die sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt haben. Zu den aktiven Corona-Fällen zählen all jene Personen, die als infektiös gelten und sich in Quarantäne befinden.

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