Punktuell nachjustieren

Vorerst Frieden an der Schulbusfront

  • Rüdiger Soßdorf
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Gießen(so). Nach den Herbstferien waren auf einigen Strecken im Landkreis Gießen zusätzliche Schulbusse eingesetzt worden, denn im in den Wochen zuvor hatte es wiederholt Beschwerden von Eltern und Schülern über zu volle Busse gegeben.

Da scheint der Landkreis, als Schulträger verantwortlich für die Schülerbeförderung, auf einem guten Weg zu sein. Das zeigen der Erfahrungen der zwei Unterrichtswochen nach den Herbstferien. Jetzt muss nur punktuell noch nachjustiert werden. Das legt Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl (Grüne) auf Anfrage dar. So ist jetzt noch ein zusätzlicher Bus morgens von Villingen nach Laubach geplant. Zudem könnte es im Bereich Grünberg, beim Verkehr rund um die größte Gesamtschule im Kreis, noch Umstellungen geben. Weitere Schulen haben keinen Bedarf an zusätzlichen Buskapazitäten signalisiert.

Vom Schülerverkehr an die Landkreisschulen hat die Schuldezernentin keine Beschwerden mehr vorliegen. Inwieweit neuerliche Einschränkungen des Präsenzunterrichts an den Schulen für weitere Entspannung sorgen, das werden die kommenden Tage und Wochen zeigen.

Derweil gab es zwei weitere Anfragen, die sich auf den Busverkehr aus dem Umland nach Gießen beziehen. "Das ist allerdings eine schwierige Materie", sagt Dezernentin Schmahl, "da es sich nicht um Schulbusse handelt, sondern um normale Busse für alle".

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