Vorbereitung aufs "Grüne Abitur"

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Das "Grüne Abitur" will gut vorbereitet sein. Zur Prüfung wird nur zugelassen, wer an einem offiziell anerkannten Ausbildungslehrgang mit praktischen Unterweisungen teilgenommen hat. Daher besuchte der aktuelle Jungjägerkurs den Vorsitzenden des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung, Dieter Mackenrodt, zu einem Reviertag. Die angehenden Jungjäger erfuhren bei dem Gastgeber und dessen Mitjägern, welche Aufgaben und Arbeiten im Jagdrevier anfallen und wie ein Jagdjahr so abläuft.

Mackenrodt und das Helferteam mit Torsten Maikranz und Nicol Müller fuhren mit den Anwärtern auf das "Grüne Abitur" in die einzelnen Revierteile. So wurden gemeinsam Ansitzeinrichtungen kontrolliert und Pirschwege angelegt. Dabei wurde auch das Wissen um Baum- und Strauchgarten aufgefrischt. Die Jungjäger waren mit Motorsägen, Freischneidern und Heckenscheren bestens ausgestattet und zeigten großes Interesse bei den praktischen Reviertätigkeiten.

Bei dem Jagdverein vermitteln Ausbilder und Revierpächter ihr Wissen in Theorie und Praxis. Neben den Vorträgen von Referenten aus dem Verein bieten Exkursionen in die Lehrreviere nicht nur eine hervorragende Lehrmethode, sondern sie eignen sich dadurch auch dazu, bereits während der Ausbildung jagdliche Kontakte, Beziehungen zu Hundeleuten und Revierinhabern zu knüpfen. Der Verein sorgt dafür, dass alle Anwärter schon während der Ausbildung Kontakt zu einem Jagdausübungsberechtigten haben, sodass nach dem Lösen des 1. Jagdscheins schon eine verbindliche Jagdgelegenheit besteht.

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