Von Haus zu Haus

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Gießen (pm). Hessens Jugend sammelt. Und das bereits seit 71 Jahren. Die Jugendsammelwoche fand im Frühjahr bedingt durch die Coronapandemie nicht statt. Daher wird sie vom 7. bis 17. Oktober nachgeholt. Junge Engagierte werden dafür aktiv, sie gehen von Haus zu Haus und bitten um Unterstützung für ihre Projekte vor Ort.

Der neue Anstrich im Gruppenraum, sozial verträgliche Beiträge für die Freizeit oder Materialien für die Gruppenstunde - Jugendarbeit ist wertvoll, aber nicht kostenlos. Die Angebote werden zwar vor allem durch ehrenamtliches Engagement getragen, doch ohne eine solide finanzielle Ausstattung geht es nicht.

»Die Aktion ist neben der Förderung durch den Landkreis eine wichtige Säule der Finanzierung der Jugendarbeit«, erklärt Jugenddezernent Hans-Peter Stock. »Ohne diese Unterstützung wären viele Aktionen wie Zeltlager, Gruppenstunden oder außerschulische Bildungsangebote gar nicht möglich.«

Nachhaltigkeit vor Ort

Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind auch Projekte der Kinder- und Jugendarbeit immer wieder vom Rotstift bedroht - besonders in der Coronapandemie. Während der Jugendsammelwoche sorgen die jungen Aktiven daher auch für die Zukunft ihrer Angebote. »Wenn also vom 7. bis 17. Oktober die Jugendfeuerwehr oder die Pfadfinder oder eine Gruppe eines anderen Jugendverbands bei Ihnen klingeln, können Sie für Nachhaltigkeit vor Ort sorgen«, lädt Kreisjugendpflegerin Selena Peter zur Unterstützung ein.

Zum Schutz aller Beteiligten vor einer Corona-Infektion findet die Jugendsammelwoche unter strengen Hygieneregeln statt. So sollen sich etwa die Kinder und Jugendlichen beim Sammeln von Spenden außerhalb von Häusern aufhalten.

Bei Fragen zur Jugendsammelwoche steht Kreisjugendpflegerin Selena Peter unter Telefon 06 41/93 90-91 02 oder per E-Mail: selena.peter@ lkgi.de zur Verfügung.

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