Knochenbrüche

Viele Fälle im Kreis Gießen

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Gießen.(pm) Überdurchschnittlich viele AOK-Versicherte aus dem Landkreis Gießen sind in den vergangenen Jahren wegen Knochenbrüchen arbeitsunfähig gewesen. Das zeigt eine Auswertung der AOK Hessen, die die Daten der einzelnen Landkreise aus dem Jahr 2018 analysiert hat. Demzufolge liegt der Landkreis Gießen hessenweit auf Rang vier.

Im Bundesschnitt waren es 2018 4,9 Prozent der AOK-Versicherten, die wegen einer Fraktur arbeitsunfähig waren. Im Kreis Gießen waren es im selben Zeitraum gar 5,6 Prozent - also 4300 Menschen. Einen noch höheren prozentualen Wert verzeichneten in Hessen nur der Werra-Meissner-Kreis (6,6 Prozent), der Vogelsberg (6 Prozent) und Fulda (5,8 Prozent).

Die Zahlen der AOK-Versicherten, die wegen Knochenbrüchen im Beruf ausfallen, gehen bundesweit seit Jahren nach oben. Im Jahr 2006 gab es noch 1,1 Millionen Fälle, das entspricht einer Quote von 4,1 Prozent. Sechs Jahre später waren es bereits 1,2 Millionen Menschen - also bereits 4,7 Prozent der AOK-Versicherten. 2018 schließlich 4,9 Prozent.

Was außerdem auffällt: Die Fälle steigen ab dem 55. Lebensjahr sprunghaft an, berichtet die AOK Hessen. Zudem seien deutlich mehr Frauen als Männer betroffen (60,2 Prozent).

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