Hessen Mobil beteiligt sich an einer bundesweiten Straßenverkehrszählung, die auch im Kreis Gießen stattfindet. (Symbolfoto)
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Hessen Mobil beteiligt sich an einer bundesweiten Straßenverkehrszählung, die auch im Kreis Gießen stattfindet. (Symbolfoto)

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Verkehrszählung auch im Landkreis Gießen – Start heute

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Hessen Mobil beteiligt sich an einer bundesweiten Straßenverkehrszählung, die heute beginnt. Es werden Umrisse zur Fahrzeugklassifizierung, jedoch keine personen- oder kennzeichenbezogenen Daten erfasst.

Gießen – Hessen Mobil beteiligt sich an einer bundesweiten Straßenverkehrszählung, die am heutigen Dienstag, 06.04.2021, beginnt. Das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes Hessen weist darauf hin, dass deshalb Zählpersonal im Straßenraum zu sehen ist.

Verkehrszählung im Kreis Gießen: Datengrundlage für künftige Straßenplanungen

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums führen die Länder alle fünf Jahre eine bundesweite Straßenverkehrszählung auf Bundesfernstraßen durch. Hessen Mobil beteiligt sich auch dieses Mal wieder mit zusätzlichen Verkehrszählungen auf Landesstraßen und - im Auftrag einiger Landkreise - auf Kreisstraßen. Die dadurch ermittelten Verkehrsbelastungen dienen beispielsweise als Datengrundlage für künftige bundes- und landesweite Straßenplanungen, den Straßenbau und das Verkehrsmanagement.

Ursprünglich sollte die bundesweite Straßenverkehrszählung im Jahr 2020 stattfinden. Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde sie jedoch verschoben werden. Die Verkehrserhebungen beginnen ab dem 6. April und enden am 14. Oktober 2021. In diesem Zeitraum werden an festgelegten Zähltagen von 7 bis 9 Uhr und von 15 Uhr bis 19 Uhr an insgesamt 2000 Stellen im gesamten hessischen Straßennetz Zählungen durchgeführt.

Verkehrszählung im Kreis Gießen: Mitarbeiter tragen Warnwesten

Die Erhebungen finden überwiegend auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften statt und erfolgen durch beauftragtes Personal oder mittels Videoerfassung. Dabei werden die Verkehrsstärken des Straßenquerschnittes von verkehrssicheren Standorten am Fahrbahnrand oder auf Brücken oberhalb der Fahrbahn erfasst. Die videogestützte Erfassung erfolgt mit einer sehr geringen Auflösung, so dass lediglich die Umrisse zur Fahrzeugklassifizierung, jedoch keine personen- oder kennzeichenbezogenen Daten erfasst werden.

Alle Mitarbeiter tragen Warnwesten. Dies dient der Sicherheit, soll aber auch dem Verkehrsteilnehmer signalisieren, dass von diesen Personen keine Gefahr ausgeht und es sich nicht zum Beispiel um Steinewerfer handelt. In der Vergangenheit hatte es anlässlich ähnlicher Erhebungen vereinzelt Meldungen aufmerksamer Verkehrsteilnehmer gegeben, die auf Brücken stehendes Zählpersonal fälschlicherweise für Steinerwerfer oder Videogeräte für Geschwindigkeitskontrollgeräte hielten. (pm)

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