Landkreis hilft

Unterstützung für soziale Dienstleister

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Gießen (pm). Die Einschränkungen in der Corona-Krise treffen auch Behinderten- und Suchthilfeeinrichtungen, Einrichtungen der Jugendhilfe und Tagespflege, Kindertagespflegepersonen oder Inklusionshelfer in Schulen und Kitas. Diese und weitere soziale Einrichtungen und Dienstleister haben teilweise erhebliche finanzielle Einbußen zu verkraften, die bis zur Insolvenz führen können, weil Einrichtungen geschlossen werden und Dienstleistungen nicht genutzt werden können.

Um alle Beteiligten in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, wird der Landkreis Gießen seine vertraglichen Leistungserbringer zunächst bis zum 30. April weiterfinanzieren - unabhängig davon, ob deren Einrichtungen geöffnet oder geschlossen sind. Dadurch sollen Personal- sowie die laufenden Betriebskosten gedeckt werden können. Eine Doppelfinanzierung beispielsweise über Kurzarbeitergeld oder ähnliches ist ausgeschlossen.

»Wir möchten sicherstellen, dass soziale Dienstleister auch nach der Corona-Krise weiterarbeiten können«, erklärt Landrätin Anita Schneider. Sozialdezernent Hans-Peter Stock ergänzt: »Nach dem Ende der Einschränkungen sind wir wieder dringend auf die Verfügbarkeit sozialer Dienstleistungen wie beispielsweise auf Tagespflegeeinrichtungen oder Leistungserbringer der Hilfen zur Erziehung angewiesen.«

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