Viel Wissenswertes über England und die Hauptstadt London wird in den zwei englischsprachigen Theaterstücken vermittelt. FOTO: PM
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Viel Wissenswertes über England und die Hauptstadt London wird in den zwei englischsprachigen Theaterstücken vermittelt. FOTO: PM

Unterhaltsames Stück über Verfolgungsjagd

  • vonred Redaktion
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Lahnau(pm). Seit vielen Jahren ist es an der Lahntalschule Tradition, englischsprachige Theatergruppen zu engagieren, die den Englischunterricht bereichern. So gastierte unter der organisatorischen Leitung der Englischlehrerin Justine Seewald das White Horse Theatre, ein pädagogisches Tourneetheater, an der Lahntalschule.

Das Ensemble (bestehend aus Muttersprachlern) führte zwei unterschiedliche englischsprachige Theaterstücke für die Jahrgangsstufen 6 und 10 auf.

Im Zug nach London

"Honesty", ein unterhaltsames Stück über eine Verfolgungsjagd in London, richtete sich an den 6. Jahrgang. Annie und ihr Bruder Tim sollen im Supermarkt eigentlich Tomaten-Ketchup besorgen, als sie beobachten, wie ein Dieb die Handtasche ihrer Nachbarin Mrs. Mouldwarp stiehlt.

Ohne Geld, aber mit viel Mut folgen sie dem Dieb im Zug nach London. Es folgt eine aufregende Verfolgungsjagd durch die Straßen Londons, bis sie durch clevere Tricks den Dieb fassen. Die Schüler hatten sichtlich Spaß an dem Stück. Viele Lehrkräfte lasen die Theaterstücke im Vorfeld in ihren Englischkursen, die Schüler waren mit Vokabelangaben und Kopiervorlagen gut vorbereit.

Der Jahrgang 10 bekam "Dreaming in English" geboten, eine interkulturelle Liebesgeschichte. Diese erzählte von Lena, die in Brighton ihre Englischkenntnisse auf einer Sprachschule verbessern soll, doch stattdessen am Strand den 17-jährigen Gavin kennenlernt, der ihr London zeigt. Beide verlieben sich ineinander. Doch hat solch eine Beziehung Bestand?

Zwei mögliche Enden wurden den Schülern geboten. Interessanterweise entschieden sich die meisten für die realistischere Variante, also kein Happy End.

Die sympathischen jungen Schauspieler nahmen sich nach den Theatervorführungen noch Zeit, Fragen der Schüler über das jeweilige Stück, aber auch private Fragen zu ihrer Person, eventuellem Lampenfieber und Hobbys humorvoll und geduldig zu beantworten.

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