Unfall, was ist nun zu tun?

(dpa/pm). Wer ohne eigene Schuld in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, sollte sich anwaltlich beraten lassen. Das rät die Stiftung Warentest - und verweist darauf, dass die Versicherung des Unfallgegners weder Partner noch Helfer des Geschädigten sei.

Bei der Schadensabwicklung werde von Versicherungen oft systematisch gekürzt, so die Erfahrung der Warentester. Zugleich haben Geschädigte das Recht, sich auf Kosten des Gegners einen Anwalt zu nehmen - dies gelte auch bei kleinen Schäden.

Ist ein Betroffener tatsächlich unschuldig, zahlt er für den Anwalt nichts. Bei einer Teilschuld am Unfall muss man sich dagegen an den Kosten beteiligen. Doch gerade bei strittigen Schuldfragen komme man kaum um den Anwalt herum.

Werkstätten bieten Pakete an

Möglich ist auch, dass eine Werkstatt die Schadensregulierung vornimmt - hier werden meist Pakete inklusive Mietwagen angeboten. Auch beim Unfallgutachter greift man besser nicht auf den der gegnerischen Versicherung zurück, sondern sucht einen eigenen, den die Versicherung bei einem Schaden in Höhe von mindestens 1000 Euro dann bezahlen müsse. Unterhalb dieses Betrags reiche ein Kostenvoranschlag der Werkstatt aus. Einige Gerichte sähen die Grenze bei 1500 Euro.

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