Ingrid Grimm, Hans-Werner Weber, Petra Kalesse, Elke Mack, Susanne Kropp-Zampedri, Ingrid Lang und Sibylle Wisor (v. l.). Es fehlen Dr. Manfred Schmidt, Inge Nannig und Rosemarie Becker. FOTO: JOW
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Ingrid Grimm, Hans-Werner Weber, Petra Kalesse, Elke Mack, Susanne Kropp-Zampedri, Ingrid Lang und Sibylle Wisor (v. l.). Es fehlen Dr. Manfred Schmidt, Inge Nannig und Rosemarie Becker. FOTO: JOW

Umwandlung in gemeinnützige GmbH

  • vonJohannes Weil
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Hüttenberg(jow). Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins berichtete Markus Stein, der Geschäftsführer der Diakoniestation, über die Umwandlung der Rechtsstruktur der Organisation.

Demnächst werde die Diakoniestation rückwirkend zum 1. Januar 2020 als gemeinnützige GmbH (gGmbH) neu gegründet und Budget, Verpflichtungen, Personal in die neue Rechtsform übergeleitet, berichtete Stein, der gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Sybille Albach, die Geschäftsführung übernehmen wird. Gesellschafter werden die Kirchengemeinden und mit je einem Vertreter in der Gesellschaftsversammlung sein. Ein Aufsichtsrat aus drei Personen werde noch bestimmt. Auch der Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 stehe bereits und weise in der Kalkulation einen kleinen Überschuss aus, sagte Stein. Der Beitrag des Fördervereins sei jedoch weiterhin erforderlich, insbesondere in der Demenzgruppenarbeit und im Bereich der ambulanten Pflege.

Albach sprach über die aktuelle Situation der Diakoniestation. Dabei hob sie den Mangel an Fachkräften hervor. Trotz bestehender Konkurrenz in der Gemeinde sei kein Rückgang des Bedarfs wahrzunehmen, berichtete sie. Aktuell sei die Belastung für die Mitarbeiterinnen grenzwertig.

Mittagstisch gegen Einsamkeit geplant

Die Seniorenbeauftragte Andrea Misterek meinte, dass man nicht zuletzt bei der Senioren- und Gesundheitsmesse gut mit dem Förderverein zusammengearbeitet habe. Ihr Jahresthema für 2020 sei "Einsamkeit im Alter". Um dieser zu begegnen, möchte sie bis zum Jahresende einen Mittagstisch einrichten, der wechselnd in drei Orten der Großgemeinde stattfindet. Außerdem sind Spielenachmittage und Plauderstündchen in der Begegnungsstätte geplant.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Diakoniestation standen zudem Vorstandswahlen an. Hans-Werner Weber, Gründungsmitglied des Vereins, wurde nach fast 40 Jahren als Beisitzer im Vorstand verabschiedet. Alle anderen Vorstandsmitglieder stellen sich zur Wiederwahl. Ingrid Grimm (Kassiererin), Petra Kalesse (Beisitzerin), Elke Mack (Beisitzerin), Susanne Kropp-Zampedri (1. Vorsitzende), Ingrid Lang (Schriftführerin), Sibylle Wisor (Beisitzerin), Dr. Manfred Schmidt (2. Vorsitzender), Inge Nannig (Beisitzerin) und Rosemarie Becker (Beisitzerin) wurden wiedergewählt. Zum geschäftsführenden Vorstand gehören Susanne Kropp-Zampedri, Dr. Manfred Schmidt, Ingrid Grimm und Ingrid Lang. Als neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Hans Glaum. Keine Beanstandungen gab es am Kassenbericht der Kassiererin Ingrid Grimm.

In ihrem Rückblick ging die Vorsitzende auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein: einen Mundartgottesdienst in Volpertshausen, das Spendieren von Erfrischungsgetränken für Patienten und Pflegekräfte bei einer Aktion im Sommer, der Essens- und Getränkeverkauf bei der Senioren- und Gesundheitsmesse im Oktober und die Bewirtung bei "Hüttenberg musiziert zum Advent", die gemeinsam mit Mitgliedern des Kultur- und Heimatkreises.

Für das Jahr 2020 sind die Beteiligung am Apfelsaftfest am 4. Oktober in Volpertshausen, die Ausrichtung eines Flohmarktes im Sommer sowie die Aktion "Hüttenberg musiziert zum Advent" am 13. Dezember geplant.

Außerdem sucht der Verein eine Nachfolgerin für Rechtsanwältin Inge Plaschke, die für die Mitglieder eine Rechtsberatung durchgeführt hat.

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