Der Edersee ist das Ziel von zwei Freizeiten der Jugendförderung des Landkreises. ARCHIVFOTO: DPA
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Der Edersee ist das Ziel von zwei Freizeiten der Jugendförderung des Landkreises. ARCHIVFOTO: DPA

Trotz Pandemie Sommerfreizeiten für Jugendliche

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Gießen(pm). Sommerfreizeiten in Zeiten der Corona-Pandemie - geht das? Die Jugendförderung des Landkreises Gießen sagt "ja" - und hat das Programm entsprechend angepasst.

Statt nach Spanien geht es in diesem Jahr eben an den Edersee. "Spaß, Sport, Kreatives und Entspannung in der Natur sind auch in den nordhessischen Gefilden garantiert", sagt Jugendbildungsreferentin Julia Erb. "Unsere Ferienfreizeiten schaffen Räume für gemeinsame Erlebnisse, Abenteuer und Erholung - unabhängig, ob im Ausland oder nach nur kurzer Anreise." Der Landkreis will Kindern und Jugendlichen in diesen herausfordernden Zeiten ermöglichen, eine anregende Sommerreise zu unternehmen. Denn der digitale Austausch während der vergangenen Wochen könne nur zu einem Teil kompensieren, "was Jugendliche durch gemeinsames Gestalten von Freiräumen in sich aufnehmen".

Für Jugendliche von 13 bis 16 Jahren bietet die Jugendförderung statt dem geplanten zweiwöchigen Abenteuercamp in Nordspanien eine einwöchige Freizeit am Edersee an. Sie findet vom 27. Juli bis 2. August statt. Zeitgleich können auch Mädchen und Jungen von 9 bis 13 Jahren am Edersee einen Teil ihrer Ferien verbringen, allerdings mit einem anderen Programm als die älteren Jugendlichen. Auf dem Programm steht neben verschiedenen Abenteuern in der Natur beispielsweise ein Kanuausflug.

Die Mädchenfreizeit für 9- bis 13-Jährige auf dem Ponyschloss in Altenhausen (Sachsen-Anhalt) vom 2. bis 8. August findet voraussichtlich wie geplant statt. Anmeldeschluss ist am 10. Juli.

Kreis-Jugenddezernent Hans-Peter Stock erklärt, in Zeiten der Pandemie sei der Bedarf hoch, weil den Jugendlichen durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Freiräume genommen worden seien. "Die Sommerfreizeiten können nun helfen, wieder in Kontakt mit anderen Jugendlichen zu kommen. Und sie entlasten die Familien, die derzeit so vieles zu meistern haben."

Sowohl die Jugendförderung als auch die Ferienunterkünfte haben Hygienekonzepte erarbeitet und die Abläufe und Programmpunkte der Freizeiten angepasst. Dennoch können die Freizeiten wegen der dynamischen Entwicklungen der Pandemie nur unter Vorbehalt angeboten werden, erklärt Erb. Sie hat das Aufgabengebiet "Freizeiten" von Kreis-Jugendpflegerin Selena Peter übernommen und verantwortet nun die Ferienreisen.

Weitere Information sowie die Anmeldeformulare gibt es auf der Internetseite der Jugendförderung (www.lkgi-jugendfoerderung.de) unter dem Punkt "Freizeiten".

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