Karl-Heinz Till vom Hofgut Appenborn beteiligt sich an der 15. Auflage vom "Tag der offenen Töpferei". FOTO: PM
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Karl-Heinz Till vom Hofgut Appenborn beteiligt sich an der 15. Auflage vom "Tag der offenen Töpferei". FOTO: PM

Töpfereien öffnen ihre Türen

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Immer am zweiten Märzwochenende öffnen über 500 Werkstätten und Ateliers bundesweit ihre Türen, allein knapp 40 in Hessen - mit dabei auch einige im Gießener Land. Mit dem bereits 15. "Tag der offenen Töpferei" bieten alle teilnehmenden Keramiker den Besuchern die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Töpferei zu schauen, Fragen zu stellen, mitzumachen oder bei Vorführungen Interessantes über das vielfältige Material Ton zu lernen.

Jede der teilnehmenden Werkstätten bietet zudem etwas Individuelles an: Vorführungen verschiedener Techniken oder einer speziellen Brennweise, Mitmachaktionen für Groß und Klein oder Werkstattführungen bei Kaffee und Kuchen.

Vom klassisch eleganten Geschirr bis zu modernen Skulpturen, von Gartenkeramik bis zum Kachelofen für das gehobene Ambiente reicht die Palette der keramischen Erzeugnisse, die die hessischen Ateliers zeigen.

Dabei geht es nicht nur um das fertige Produkt: An diesem speziellen Wochenende kann jeder Interessierte jeweils von 10 bis 18 Uhr Keramik live erleben und erfahren, wie aus einem Klumpen Ton Tassen, Schalen oder Figuren entstehen.

Ob traditionell oder modern, gedrehte Gebrauchskeramik oder aufgebaute Skulpturen, gefertigt aus Irdenware, Steinzeug oder Porzellan, gebrannt im Holzfeuer, Elektro- oder Gasofen: All das ist Keramik und wird in der Region hergestellt.

In Rabenauzeigt Karl-Heinz Till im Hofgut Appenborn neue Arbeiten - Gefäße und Objekte - aus dem Holzbrennofen. Am Samstag können Besucher unter anderem live erleben, wie er im selbst gebauten holzbefeuerten Brennofen seine frei aufgebauten Gefäße und Objekte bei einer Temperatur von annähernd 1400 Grad brennt. Am Samstag und auch am Sonntag ist die Galerie auf dem Hofgut geöffnet und bei Kaffee oder Tee und Kuchen können die Gäste auch die neuen Arbeiten betrachten.

Berthold Zavaczki, Kleinlinden, Pfingstweide 8, zeigt am Samstag die Herstellung eines Doppelwan-Objektes und präsentiert neue Teeschalen. Samstag und Sonntag finden außerdem Werkstattführungen statt und der Ausstellungsraum ist geöffnet.

Bei Ursula Starke in Lichkönnen die Besucher ihre eigene Teeschale glasieren und im Rakubrand brennen.

Bei Kati Gerstmann in der Dippemühle in Lichkönnen die Besucher erste Versuche an der Drehscheibe unternehmen.

Ein Lageplan mit allen teilnehmenden Werkstätten und Aktionen findet sich im Internet unter www.tag-der-offenen-toepferei.de.

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