Tierärztin schult in Erster Hilfe für den Hund

  • vonred Redaktion
    schließen

Gießen(pm). Coronabedingt fand das Seminar "Erste Hilfe beim Hund" mit Tierärztin Dr. Stefanie Bohle vor dem Vereinshaus des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung am Schießstand im Freien statt. Die Anwesenden erfuhren, wie der gesunde Hund funktioniert und wie man die Vitalfunktionen Atmung, Puls und Temperatur überprüft. Verbände von Kopf bis Fuß demonstrierte die Referentin am eigenen Hund, der Weimaraner Langhaarhündin "Cleo von der Landweer", genannt Dana.

Anschließend legten die Teilnehmer (in diesen Zeiten ausgestattet mit Mundschutz und Handschuhen) den eigenen Hunden Verbände an und stellten Herzfrequenz und Atmung fest, berichtete Dieter Mackenrodt, Vorsitzender des Jagdvereins. Danach wurden weitere Notfälle wie Magendrehung, Insektenstiche, Eichenprozessionsspinner, Bissverletzungen, Vergiftungen und Fremdkörper besprochen.

Die Referentin betonte, wie wichtig es unter dem Aspekt der Ersten Hilfe ist, dass die Hunde gehorsam und gut ausgebildet sind und die Rangordnung zwischen Hund und Führer geklärt sei. Nur ein Hund, der korrekt durchgearbeitet sei, lasse sich vor der Straße herunterträllern und vor einer Kollision mit einem Auto bewahren. Auch die bisweilen unangenehme Manipulation oder das Anwenden von sogenannten Zwangsmaßnahmen müsse der Hund dulden, weil nur so der Führer die Möglichkeit hat, lebensrettende Sofortmaßnahmen vorzunehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare