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Ewige Stadt: Touristin unterwegs mit dem Roma-Pass.

Kaffeefahrten

Ein Ticket für alles

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Ein Ticket für eine ganze Metropole: Mit City-Pässen sollen Städtereisende beim Sightseeing bares Geld sparen. Doch wer nicht aufpasst, zahlt am Ende sogar drauf.

London Eye, Madam Tussauds, Westminster Abbey und der Tower of London: Wer in der englischen Hauptstadt auf Sightseeing aus ist, kommt an diesen Orten kaum vorbei. So ein Städtetrip kann aber ganz schön teuer werden. Die meisten Sehenswürdigkeiten kosten, und man muss irgendwie von A nach B kommen.

City-Pässe für Touristen versprechen hier einen geldwerten Vorteil. Sie bieten ermäßigten oder kostenlosen Eintritt in Museen und touristische Attraktionen, manchmal ohne lästiges Anstehen. Oft ist sogar ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr im Preis enthalten.

Die Auswahl an solchen Städtepässen ist inzwischen riesig. Doch nicht jeder Pass hilft gleichermaßen beim Sparen. "Kaum ein City-Pass gleicht dem anderen", erklärt Patrick Hundt, der auf seiner Website www.citypassvergleich.de versucht, einen Überblick über das ausufernde Angebot zu geben. Bei manchen Tickets ist der Eintritt für manche Attraktionen komplett frei, andere Pässe bieten nur Rabatte, wieder andere eine Kombination aus beidem. Einige gelten für eine bestimmte Anzahl an Tagen, andere unbegrenzt. Mit manchen Pässen können Touristen kostenlos Metro fahren oder ohne Schlange stehen eintreten.

Ob ein Pass sich lohnt, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. "Die Websites vieler Anbieter sind sehr intransparent", sagt Hundt. Oft wird nicht deutlich, wie viel das Sightseeing ohne Pass kosten würde. Und auch die Übersicht über die enthaltenen Leistungen fällt manchmal schwer. Am besten überlegt man zuerst, was man überhaupt besichtigen will. Fehlen im Pass wichtige Sehenswürdigkeiten, zahlt man drauf. Der ADAC weist darauf hin, dass interessante Attraktionen möglicherweise auch ohne City Card kostenlos sind.

Manche Pässe lohnen sich laut Hundt auch nur, wenn man die zwei oder drei teuersten Attraktionen aus dem Leistungsumfang nutzt - auch wenn ausgerechnet diese vielleicht gar nicht interessieren. Wieder andere Angebote sind auf Masse ausgelegt: Reisende müssen in kurzer Zeit sehr viele Sehenswürdigkeiten abklappern. Das kann stressig werden.

Ein Vorteil vieler Pässe ist, dass ein Tages- oder Mehrtagesticket für den öffentlichen Nahverkehr enthalten oder zubuchbar ist. Auch hier sollten Urlauber nachrechnen, ob die Angebote der lokalen Verkehrsbetriebe nicht preiswerter sind.

Ein Rechenbeispiel: Mit dem Roma-Pass, dem offiziellen Städteticket der Stadt Rom, kann man für 28 Euro innerhalb von zwei Tagen zum Beispiel umsonst und ohne Schlange zu stehen die Engelsburg, das Kolosseum und das Forum Romanum besuchen. Die regulären Eintritte sind zusammengerechnet auch ohne Pass nicht viel teurer. Dafür ist in den 28 Euro auch ein Zwei-Tage-Ticket für die Metro enthalten. Das gibt es quasi umsonst dazu.

"Allerdings ist nicht jedem Käufer eine Ersparnis wichtig", sagt Hundt. Manche schätzen eher die Bequemlichkeit, ein Ticket für alles zu haben und weniger Schlange zu stehen.

Zu kaufen gibt es die City-Pässe bei verschiedenen Unternehmen. Die großen überregionalen Anbieter sind City Pass aus den USA, die britische Leisure Pass Group, das deutsche Unternehmen Turbopass und Stromma aus Skandinavien. Die Tourismusorganisationen einiger Städte haben eigene Tickets im Angebot, zum Beispiel Berlin oder Rom.

Gießen (pm). Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet unterliegt das Arbeitsrecht einem ständigen Wandel. Personalverantwortliche müssen sich zeitnah mit den Änderungen vertraut machen, um eine verantwortungsvolle Personalarbeit leisten zu können und kostspielige Fehler zu vermeiden. Das Seminar, das die IHK Gießen-Friedberg am Donnerstag, 21. November, von 14 bis ca. 17 Uhr im IHK-Seminargebäude, Flutgraben 4, anbietet, informiert kompakt über die neuesten Entwicklungen. Dargestellt wird die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, des Bundesarbeitsgerichts und verschiedener Landesarbeitsgerichte der Jahre 2018 und 2019. Anmeldung unter: IHK Gießen-Friedberg, Recht und Steuern, Sybille Block, Tel. 06 41/79 54-40 25, E-Mail: block@giessen-friedberg.ihk.de.

Lich (pm). Die PfO-Beratungsgesellschaft richtet auch in diesem Jahr den "PfO-Spenden-Adventskalender" aus. Ziel der Aktion ist es, Vereine in ihrer gemeinnützigen Arbeit zu unterstützen, indem an jedem Dezembertag ein Türchen geöffnet und unter den Teilnehmern ein Gewinn von 100 Euro verlost wird. Dem Glücklichen an Heiligabend kommen 300 Euro zugute.

Wer sich mit einem Vereinsvorschlag oder einem Herzensprojekt bewerben will, sendet eine E-Mail mit dem Betreff "Adventskalender 2019" an adventskalender@pfo.de mit folgenden Angaben: Name, Ansprechpartner und Bankverbindung. Dann fügt man eine kurze Beschreibung des Vereins und einen Geschenkwunsch bei (wofür möchten Sie das Geld nutzen?). Weitere Informationen und die Veröffentlichung der Gewinners unter www.pfo.de. Einsendeschluss ist der 25. November.

Gießen (jri). 5000 Euro für den Wiederaufbau der Kindertagesstätte Rappelkiste in Heuchelheim: Dies ist der Erlös der Sommergala "Bootshaus for help", die Bootshaus-Gastwirt Dietmar Knöß zusammen mit Christian Schössow Ende August in einem großen Festzelt in der Bootshausstraße organisiert hatte. Nun übergaben die beiden den Scheck an Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz.

"Ich bin zutiefst dankbar, das Geld wird uns sehr helfen", sagte Steinz. Im Moment werde der Bauantrag für den provisorischen Neubau der Kita in der ehemaligen Dormiente-Matratzenfabrik bearbeitet. Dort könne die Kita vermutlich im Frühjahr 2020 einziehen, bis der eigentliche Neubau frühestens im Jahr 2022 fertiggestellt sein werde, erklärte Steinz.

Knöß und Schössow dankten den über 300 Gästen der Gala, die bei bestem Wetter einen tollen Abend mit den "Schmachtigallen" (A-cappella-Konzert), den Gießen Show Sisters (Showdance), Johannes Scherer (Comedy), France Delon (Travestie und Gesang) samt Essen und Getränken sowie Abschlussfeuerwerk erlebt hatten.

"Normalerweise machen wir die Gala für die Aids-Hilfe Gießen, aber bei der zehnten Auflage dieser Gala haben wir an die Kita Rappelkiste gedacht, weil ein Kind eines unserer Bootshaus-Mitarbeiter dort betreut wird", sagte Knöß.

Gießen (pm). Mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro unterstützt die Volksbank Mittelhessen die Arbeit der Von Behring-Röntgen-Stiftung. Aufgabe der Stiftung ist die Förderung der medizinischen Fachbereiche der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Zuwendung soll drei Gießener Nachwuchswissenschaftlern die Teilnahme an einem internationalen Medizinkongress in Toronto ermöglichen. Dr. Lars Witteck, Vorstand der Volksbank Mittelhessen, überreichte den symbolischen Spendenscheck an Stiftungspräsident Friedrich Bohl.

"Gerade in Zeiten begrenzter öffentlicher Mittel wird deutlich, wie wichtig das Engagement der Von Behring-Röntgen-Stiftung ist. Mit der Förderung junger Wissenschaftler und deren Forschung wird jede Spende oder Zustiftung zur lohnenswerten Investition in eine bessere Zukunft", sagte Lars Witteck.

"Gut qualifizierter wissenschaftlicher Nachwuchs ist eine Grundvoraussetzung, um Forschungskompetenz, Innovationsfähigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern", erklärte Friedrich Bohl laut einer Mitteilung. "Wir freuen uns sehr, dass die Volksbank Mittelhessen mit ihrer großzügigen Spende dieser besonderen gesellschaftlichen Verantwortung nachkommt." Weitere Infos zur Stiftung unter www.br-stiftung.de.

Büchergutscheine übergeben- Im Rahmen des Lesefestes des Projektes "Ich bin eine Leseratte" übergab Ilona Roth, stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Gießen, zusammen mit Kerstin Haas von der Buchhandlung Reinhard in Grünberg und Bürgermeister Dirk Haas in der öffentlichen Bücherei Buseck zwölf Büchergutscheine im Wert von jeweils 15 Euro. Für Buseck hatte die Stiftung im Juni sechs Bücher ausgewählt, davon jeweils mehrere Exemplare. Alle jungen Leser wurden aufgerufen, in die Bücherei zu kommen, um sich eins der Bücher auszusuchen und ein Mitmachheft mit Fragebögen zu sichern. Nicht alle Bücher mussten gelesen werden, aber eine richtige Leseratte schaffte drei bis vier. Die junge Leserschaft hat den Lesestoff in einem Heft bewertet und in Form von Zeichnungen auf Papier gebracht.

A.T.U Gießen ausgezeichnet- Aus einer gemeinsamen Umfrage von "Auto Bild" und Statista GmbH sind die 1000 besten Kfz-Werkstätten hervorgegangen. Die Gießener A.T.U-Filiale zählt dazu und erhielt eine entsprechende Auszeichnung. Gewertet wurden neben Branchenempfehlungen auch die Stimmen von Werkstattkunden und "Auto Bild"-Lesern.

Düsseldorf (dpa/tmn). Für einen Kauf entscheiden sich Verbraucher am besten in Ruhe. Vor vorschnellen Käufen auf organisierten Tagestouren, sogenannten Kaffeefahrten, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Bereuen Kunden die Entscheidung im Nachhinein, können sie aber in der Regel innerhalb von 14 Tagen vom Kauf zurücktreten. Dann gibt der Käufer die Ware zurück und erhält sein Geld. Davon kann je nach Fall etwas für die bisherige Nutzung des Gekauften einbehalten werden.

Die Frist beginnt grundsätzlich mit der Vereinbarung des Vertrags. Wurde der Vertrag außerhalb der Geschäftsräume geschlossen, ist dagegen der Zeitpunkt entscheidend, an dem der Verbraucher die Ware in den Händen hält.

Hat der Verkäufer ihn nicht ordnungsgemäß über das Recht auf Widerruf informiert, verlängert sich die Frist nach Paragraf 356 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sogar um ein Jahr: Dann beträgt der Zeitraum ein Jahr und 14 Tage. Begründen müssen Verbraucher den Widerruf nicht.

Die Verbraucherschützer raten aber, schon beim Kauf genau hinzuschauen, was im Vertrag steht. Wichtig sei, dass der Name der Firma, ein Verantwortlicher sowie die Anschrift - und nicht nur ein Postfach - angegeben seien.

Unseriöse Anbieter versuchen zudem nach Erfahrung der Verbraucherzentrale, Verträge vorzudatieren. So läuft die Widerrufsfrist unter Umständen ab, bevor der Käufer widerrufen hat.

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