Tempo-30-Demo im Juni

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Lollar(pm). Zur ihrer Hauptversammlung haben sich die Lollarer Grünen kürzlich im Schwimmbadcafé getroffen. Neben den obligatorischen Berichten wurde der Vorstand neu gewählt, dabei ergaben sich keine Veränderungen: Mit Heidelore Alt, Gerhard Born und Petra Schubert wurde der bisherige Vorstand bestätigt.

Nachbessern beim Bürgerbus

Außerdem positionierten sich die Grünen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen: Begrüßt wurde die Einrichtung eines Bürgerbusses in Lollar. Kritisch sieht der Stadtverband jedoch die Nichteinbindung des kompletten Oberdorfes. Hier bedarf es nach Ansicht der Lollarer Grünen einer Fahrplananpassung.

Nach wie vor sei man von der Haltung des Regierungspräsidiums (RP) zum Lärmaktionsplan enttäuscht (die GAZ berichtete). Statt dem städtischen Willen zur Teileinrichtung von Tempo 30 auf der Gießener/Marburger Straße (Ortsdurchfahrt Lollar) zu entsprechen, werde dies seitens des RP verweigert.

Um sowohl die Forderungen für einen Tempo-30-Bereich für den Lärmschutz als auch jene für die Sicherheit von Radfahrern zu bekräftigen, haben die Lollarer Grünen für den 20. Juni eine Demonstration in der Ortsdurchfahrt zwischen der Einmündung Bahnhofstraße und der Lumdastraße angemeldet. "Auch der wiederholte Popanz der CDU-Fraktion auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zum Haushalt 2020 war Gegenstand der Mitgliederversammlung", heißt es in der Mitteilung weiter. Bereits zum Nachtragshaushalt 2019 hätten sich die CDU-Mitglieder über eine Stellenerhöhung echauffiert, da diese zum Umsetzungszeitpunkt noch nicht im Einklang mit dem Stellenplan gestanden habe. Und weiter: "Da von ihnen zum Haushalt 2020 keine kritischen Anmerkungen gesehen wurden, musste das ›kommunalpolitische Vergehen‹ nochmals herhalten." Während die Beibehaltung der Ortsbeiräte nach der Kommunalwahl 2021 seitens der Grünen begrüßt wird, kritisierten die Mitglieder die "von CDU und FDP durchgedrückte" Festlegung der Stadtverordnetenzahl von 31 auf 37 Mitglieder. "Dass diese unnötige Erhöhung, außer zu Mehrkosten der Stadt, zu einer verbesserten demokratischen Willensbildung beiträgt, wurde mehrheitlich bezweifelt", so der Stadtverband. Abschließend wurde über die Umwandlungen von Pflanzgärten zu "Schottergärten" diskutiert. Hier werde die Fraktion zur nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, der diesem Gebaren künftig Einhalt gebieten soll.

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