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Über die Befestigung des Wirtschaftswegs zwischen Treis und Mainzlar wird seit Jahren diskutiert.

Zwischen Treis und Mainzlar

Teil des Wirtschaftswegs soll befestigt werden

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Staufenberg (vh). Im Frühjahr hatte die Jagdgenossenschaft Mainzlar bei ihrer Hauptversammlung zwei Anträge an den Staufenberger Magistrat beschlossen. Beide Anträge lagen jetzt dem Finanzausschuss vor. Die Jagdgenossenschaft beantragt, dass die Stadt auf die beabsichtigte bituminöse Oberflächenbefestigung (Gemisch aus Bitumen und Splitt) des Wirtschaftswegs entlang der Lumda zwischen Treis und Mainzlar verzichtet. Eine Spezialfirma hatte der Stadt damals ein kostengünstiges Verfahren vorgestellt, ein Kompromiss zwischen wassergebundener Wegfläche und Asphaltierung.

Bürgermeister Peter Gefeller (SPD) schlug jetzt vor, die schlechtere Hälfte (von Treis zum Bahndamm) befestigen zu lassen und die übrige Strecke nicht anzutasten, bestenfalls Löcher auszubessern. Die Wegstrecke von Mainzlar kommend liege im Wasserschutzgebiet (Tiefbrunnen Mainzlar), sodass auf diesem Abschnitt ohnehin Bitumen und Asphalt tabu seien.

Laut Manfred Hein (FW) würde die Befestigung nicht ausreichen für schwere Fahrzeuge wie Mähdrescher. Man solle gänzlich darauf verzichten. Roland Ehmig (FW) sah den touristischen Mehrwert der Wegstrecke im Lumdatal und plädierte für eine Befestigung.

Der zweite Antrag der Jagdgenossenschaft betrifft den Leinenzwang für Hunde während der Setz- und Brutzeit vom 1. März bis 30. September entlang des Schutzgebiets in der Lumdaaue. Claus Waldschmidt (SPD) sprach sich dafür aus, vor Ort Hinweisschilder aufzustellen. Das bringe mehr als eine Mitteilung im Gemeindeblatt. Der Finanzausschuss billigte beide Anträge. Das Parlament entscheidet bei seiner Sitzung am 24. September.

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