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Laubach(tb). Von einer Gruppe von Tierfreunden angestoßen, hat das Thema "Hundefreilauffläche" bereits zu einigen Kontroversen geführt: Als Laubachs Stadtväter im Frühjahr 2018 nach dem positiven Grundsatzbeschluss erwogen, ein Grundstück gegenüber vom Schlosspark zu nutzen, kommentierte dies CDU-Vorsitzender Siegbert Maikranz ziemlich unmissverständlich: "Wir haben doch kaum noch Bauflächen, wollen wir dann diese Parzelle in attraktiver Lage opfern?" Anderthalb Jahre später und nach dem Scheitern diverser Alternativen könnte die Suche jetzt zum Ende gelangen: In seiner nächsten Sitzung soll das Stadtparlament entscheiden. Nachdem der letzte Standort am Wiesenweg (Richtung Musikerviertel) zugunsten eines Wohnmobilstellplatzes obsolet geworden ist, schlägt der Ortsbeirat nun die sich anschließende Fläche "Hinter dem Schlosspark" (Flur 5, Nr. 158/1) vor; der Zugang sollte dabei über die Adolf-Wieber-Straße erfolgen. Zuletzt von der Verwaltung favorisierte Wiese am Campingplatz, da ist sich das Gremium einig, sei "absolut ungeeignet", da von der Stadt zu weit entfernt.

Um den, vor allem in der Brut- und Setzzeit, geforderten Leinenzwang für Hunde durchzusetzen, hält der Ortsbeirat grundsätzlich eine innenstadtnahe Freilauffläche für unabdingbar. Dies auch angesichts der zuletzt wieder zu beklagenden Verstöße im Schlosspark sowie als Beitrag gegen den "Hundetourismus in der freien Natur, mit all seinen unangenehmen Begleiterscheinungen".

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