WAHL IN FERNWALD

Stein: Klimaschutz als lokale Aufgabe

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Nach Auffassung von Fernwalds Bürgermeisterkandidat Frank Stein (CDU) betreffen die dramatische Herausforderung des Klimawandels insbesondere die Kommunen. Sie werden seiner Einschätzung nach schon in naher Zukunft die Kosten des Klimawandels zu tragen haben. Deshalb müssten sie jetzt an der nötigen Infrastruktur arbeiten, um Schäden in Grenzen zu halten oder ganz zu vermeiden.

Stein verweist auf sein Engagement in Sachen Klimaschutz, etwa die Aktion »1000 Bäume für Fernwald«. Schon früher habe er gefordert, für die Dachflächen neu geplanter Gebäude in Fernwald verbindlich Fotovoltaik vorzusehen. Unter Bürgermeister Bechthold (SPD) sei dies seinerzeit für die Bauleitplanung mit dem Hinweis auf mögliche rechtliche Hürden abgelehnt worden. Stein fordert für die Zukunft einen parteiübergreifenden Diskurs. Zudem müsse der Energiebeirat in seiner Rolle als Ideengeber intensiv beteiligt werden. »Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um energieeffiziente Bauprojekte - auch mit Fördermitteln von Land und Bund - zu unterstützen«, äußert Stein in einer Pressemitteilung. Daher setze er sich auch für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers ein, gerne in interkommunaler Zusammenarbeit mit einer Nachbarkommune. Weitere Punkte auf Steins Agenda sind Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. »Wir müssen endlich möglichst viel Energie vor Ort erzeugen und vor allem in Verbindung mit neuen Bauprojekten in Sachen Energieerzeugung Weitblick beweisen«, fordert Stein. Auf dem Dach des eigenen Heimes betreibt er schon seit vielen Jahren eine Fotovoltaikanlage. pm

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