Besonders die Talkshow-Szenen geben häufig Anlass zum Schmunzeln. FOTO: VH
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Besonders die Talkshow-Szenen geben häufig Anlass zum Schmunzeln. FOTO: VH

Wichtigtuer und Plapperer

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Im völlig überfüllten Kaminzimmer des Burghauses gab es eine Abschlusspräsentation der besonderen Art. Das von der hessischen Landesregierung geförderte Residenzprojekt "Flux-Künstlerresidenzen" ist für den ländlichen Raum ausgedacht worden. Junge Leute sollen ermutigt werden, in Zusammenarbeit mit den Bewohnern neue Theaterformen vor Ort zu produzieren. Eine Flux-Fachtagung zum Thema "Tanz und Theater machen stark" wurde diesmal auf der Burg Staufenberg veranstaltet.

Die Abschlusspräsentation namens "Auf der Mauer auf der Lauer - Begegnungen zwischen Staufenberg und Lumdatal" hatte das Theater Joschik vorbereitet. Aktiv beteiligt waren die Kurse "Darstellendes Spiel" der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar und der August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar. Unterstützung gewährten das Kinder- und Jugendbüro und die Flüchtlingshilfe Staufenberg.

Die Schüler gestalteten die Abschlusspräsentation durch Elemente von Malerei (die war schon fertig), Musik und Gesang (selbst gemacht), Tanz und Schauspiel. Dargestellt wurde eine Pilotsendung zu "Probleme regeln und andere Ärgernisse". Besonders die Talkshow-Szenen mit Wichtigtuern und Dazwischenplapperern gab reichlich Anlass zum Schmunzeln. Es wurde nämlich karikiert, was das Zeug hält. Die Jugendlichen spielten dabei mit viel Freude und wirkten in ihrer Rolle seriös.

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