Welle der Solidarität

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Staufenberg(pm). Die evangelische Gemeinde Kirchberg organisiert Unterstützung für Hilfebedürftige. Wer helfen möchte, kann sich über die Website https://evangelisch- kirch-berg.ekhn.de oder im Pfarramt melden.

Eine Welle der Solidarität, so Pfarrer Traugott Stein, habe auch der Hinweis auf den Mangel an Schutzausrüstung in Altenheimen ausgelöst. Viele Nähtalente stellten Mundschutzmasken her, auch würden Stoffe und Nähutensilien gespendet.

Ehrenamtliche haben überdies Flyer an alle Haushalte verteilt. Neben nützlichen Infos bieten sie eine Anleitung für eine "Andacht daheim", die Vikarin Ronja Vinzent zusammengestellt hat.

Auch in Staufenbergs Stadtteilen wird zum täglichen Gebet um 12 und 18 Uhr eingeladen. Die Daubringer Kirche steht zum Innehalten, zum stillen Gebet und Kerze entzünden offen. Pfarrer Stein ist zumeist zu den Gebetszeiten in der Kirche.

Direkt hinter der Tür stehen Kisten, in denen Andachten ausgedruckt liegen. Auch auf der Internetseite der Ruttershäuser Gemeinde sind diese zu lesen.

"Der Pfarrberuf lebt gerade auch von der Begegnung. Die Zuwendung zu den Menschen braucht jetzt andere Formen", sind sich die Seelsorger einig. Das Internet biete da neue Möglichkeiten. Trotz mangelnder Nähe sei man eng miteinander verbunden. Dabei helfe das Gebet, aber auch die Unterstützung in der Nachbarschaft.

Weithin hörbar sind stets um 19 Uhr die Bläser vom Kirchturm Daubringen. Dazu Stein mit einem imaginären Schmunzeln: "Wir geben uns Mühe, wenn wir ›Der Mond ist aufgegangen‹ spielen, aber bis nach Staufenberg schaffen wir es doch nicht."

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