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Die außergewöhnliche Kulisse des Palas der Oberburg Staufenberg diente dem gemischten Chor der Sängervereinigung Staufenberg als Auftrittsort.

Viel Heiterkeit bei Burg-Konzert

  • VonVolker Heller
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Staufenberg (vh). Momentan haben Chöre und Orchester allerhand Nachholbedarf und dürfen bei der Wahl des Aufführungsortes nicht wählerisch sein. So kam auch das erste Konzert der Sängervereinigung 1854 Staufenberg vor dem Palas der Oberburg zustande. Es sei denn, einen solchen Termin habe es vor sehr langer Zeit schon einmal gegeben. Der Aufstieg zur Oberburg ist nämlich immer eine kleine Herausforderung.

Wer oben ankommt ohne Zwischenhalt, dessen »Pumpe« ist noch in Ordnung.

Kanon mit allen

Vereinsvorsitzender Jens Hormann hieß das zahlreich erschienene Publikum willkommen und erläuterte die Sorgen und Nöte der auftrittslosen Zeit während der Coronapandemie. Olaf Möhle, Vorsitzender der Heimatvereinigung Staufenberg, wies darauf hin, dass die Oberburg nicht dem Verein, sondern der Stadt, also der Allgemeinheit, gehöre. Deren Pflege koste viel ehrenamtliche Arbeit. Solche Auftritte hülfen mit, »unsere schöne Burganlage in Betrieb zu halten«.

Dirigent Axel Pfeiffer nannte das Motto des Nachmittagsprogramms: »Die Sängervereinigung lebt«. Alle Senioren des gemischten Chors seien trotz pandemiebedingter Probleme glücklicherweise bei der Stange geblieben. Pfeiffer stellte die Stücke kurz vor. Hierzu zählte das fröhliche niederländische Volkslied »Guten Abend, euch allen hier beisamm", das Liebeslied »Wach auf, meins Herzens Schöne« oder die »Abendstimmung« des weitgehend unbekannten österreichischen Musikpädagogen Alarich Wallner.

Bevor der Chor Cantiamo den Liederreigen fortsetzte, lud Pfeiffer das Publikum zum Mitsingen ein. Drei Kanons: »Himmel und Erde müssen vergeh’n«, »Heut’ kommt der Hans zu mir« und »Drei Gäns’ im Haberstroh« sorgten für reichlich Heiterkeit.

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