»Schamott« in Mainzlar

Verhandlungen dauern an

  • Jonas Wissner
    vonJonas Wissner
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Staufenberg (jwr). Am Mittwoch hat eine weitere Verhandlungsrunde über den Interessenausgleich bezüglich des Mainzlarer Werks von RHI Magnesita stattgefunden. Das in Wien ansässige Unternehmen plant, wie berichtet, den Traditionsstandort für die Produktion feuerfester Schamottsteine zu schließen, die Produktion in den beiden Tunnel-öfen soll ab Juli heruntergefahren werden.

Laut einer Mitteilung des Mainzlarer Betriebsratsvorsitzenden Michael Schwarz an die Belegschaft wäre das Unternehmen »grundsätzlich bereit, eine Bleibeprämie, das heißt eine Motivationszahlung, für die Mitarbeiter bis zum Ende der Produktion zu zahlen«. Über deren Ausgestaltung werde man am Montag weiter verhandeln, so Schwarz.

Sozialplan soll folgen

Sobald man in den Verhandlungen Einverständis über den Interessenausgleich erzielt habe, »werden wir möglichst rasch mit dem Betriebsrat einen für alle annehmbaren angemessenen Sozialplan entwickeln«, äußert sich RHI Magnesita. Man sei sich nach wie vor bewusst, »dass die Veränderung besonders für die Mitarbeiter nicht einfach ist, und werden sie so gut wie möglich unterstützen«. Aktuell sind Schwarz zufolge noch 124 Mitarbeiter im Mainzlarer Werk beschäftigt, laut Betriebsrat plant das Unternehmen den Abbau aller Arbeitsplätze bis Ende Januar 2022.

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