"Totenberg touristisch vermarkten"

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Staufenberg(pm). Bei Sonnenschein und milden Temperaturen veranstaltete der FDP-Ortsverband Lumdatal seine geführte Wanderung zu den "Steinzeithöhlen" am Totenberg. Der Vorsitzende der Freien Demokraten, Konstantin Heck, begrüßte neben rund 30 Teilnehmern auch den Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Otto Solms, den Kreisvorsitzenden Dennis Pucher und den Chef der Kreistagsfraktion, Harald Scherer.

Die fast dreistündige Führung über den Totenberg wurde von Volker Hess vom Oberhessischen Geschichtsverein und Günter Muhly vom Heimatverein Allendorf geleitet. Entlang jahrhundertealter Wegsteine, welche die historische Grenze zwischen Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt markierten, führte die Wanderung über Stock und Stein bis hin zu den sogenannten Steinzeithöhlen, in denen zwar nie Steinzeitmenschen gelebt haben, in deren Spalten aber Spuren und Werkzeuge gefunden wurden, erklärten Hess und Muhly.

Die Wanderung der Freien Demokraten hatte aber auch einen politischen Hintergrund, erläuterte Heck. Denn die Liberalen in Stadt und Kreis würden sich für die Aufwertung der kulturhistorischen Schätze des Totenberges durch die Einbettung in die touristischen Konzepte der Region einsetzen. Denn "nur wenn man geschichtsträchtige Orte erlebbar macht, sensibilisiert man die Menschen für deren Wert und Erhalt", sagte Scherer.

Durch das öffentliche Interesse an diesen Kulturdenkmälern würden sich oft neue Wege zu Fördergeldern und Unterstützung durch die öffentliche Hand öffnen, sagte Pucher. So herausragendes Engagement wie durch den Oberhessischen Geschichtsverein brauche Unterstützung - "auch monetär". Dass das Interesse an Heimatgeschichte in der Bevölkerung groß sei, zeige die rege Teilnahme an der Wanderung, so Solms.

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