Stadtverordnete beschließen: "Dabeisein" wird fortgeführt

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Staufenberg (vh). Das Stadtparlament hat soeben die Fortführung des im Jahr 2016 begonnenen Projekts "Dabeisein im Lumdatal" bei nur einer Gegenstimme mehrheitlich beschlossen. Das Projekt gründet im Bundesprogramm "Demokratie leben". Die Bundesregierung hatte dieses Programm kürzlich für weitere vier Jahre verlängert. Danach soll es unbefristet weiterlaufen. In den Kommunen des Lumdatals muss jedoch immer wieder neu abgestimmt werden, denn vorläufig muss jede Kommune einen Eigenanteil für Projekt-Personal in Höhe von 7000 Euro leisten.

Nun haben also Lollar und Staufenberg der Fortführung zugestimmt. Im Rabenauer Parlament fällt die Entscheidung am morgigen Freitag. In Allendorf berät vorläufig der Sozialausschuss am heutigen Donnerstag und gibt dem Parlament eine Beschlussempfehlung. Zu den übergeordneten Aufgaben des Projekts zählt die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Insofern waren die Akteure von "Dabeisein im Lumdatal" auch Mit-Initiatoren für die Gründung des Staufenberger Seniorenbeirats oder des Jugendforums im Lumdatal. Andreas Schaper und Franziska Ospald vom Projekt-Personal erläuterten bisherige Aktivitäten und aktuelle wie künftige Ziele. Vor allem soll die Zusammenarbeit mit Grund- und weiterführenden Schulen ausgebaut werden. Einfache Formen des Mitbestimmens und Mitmachens wurden bisher schon ausprobiert. Das Erlernen demokratischer Gepflogenheiten sollte, geht es nach Ospald und Schapers, früh beginnen. Im günstigen Fall entschieden sich dann junge Erwachsene für eine Mitarbeit in politischen Gremien.

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