Stadt macht bei Kinderbetreuung minus

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Bei den Kindergärten macht die Stadt Staufenberg weiterhin ein Minusgeschäft. Bürgermeister Peter Gefeller legte nun in der jüngsten Stadtverordnetensitzung konkrete Zahlen für den Zeitraum von August bis Dezember 2018 vor.

Bei den Kindergärten macht die Stadt Staufenberg weiterhin ein Minusgeschäft. Bürgermeister Peter Gefeller legte nun in der jüngsten Stadtverordnetensitzung konkrete Zahlen für den Zeitraum von August bis Dezember 2018 vor.

Ab dem 1. August hatte die hessische Landesregierung die Kinderbetreuungskosten für täglich sechs Stunden für alle Kinder ab drei Jahren übernommen. Als Ausgleich erhalten die Kommunen einen Förderbetrag von 135,60 Euro pro Kind und Monat ausgezahlt – eine Summe, die bei Weitem nicht die tatsächlichen Kosten auffängt. Das Staufenberger Parlament hatte dennoch eine Änderung der städtischen Kostenbeitragssatzung beschlossen.

10 800 Euro Minus sind bislang bei der Stadt aufgelaufen, sagte Gefeller. Während der Kindergartenzeit von maximal fünf Jahren würden die Eltern zwischen 3200 Euro und 8000 Euro sparen. Gefeller stellte fest, die Satzungsänderung zum 1. August habe bei der Geschwisterermäßigung 50 Euro monatlich angesetzt. Zuvor seien es 50 Prozent gewesen. Würden die 50 Prozent heute noch gelten, summierten sich die Mindereinnahmen auf 22 300 Euro.

Wilfried Schmied (CDU) lobte die detaillierte Aufschlüsselung der Verwaltung und kam zu der Erkenntnis, die jetzige Mindereinnahme falle wesentlich geringer aus als vom Bürgermeister zunächst befürchtet. Reiner Mehler (SPD) erwiderte, es seien immerhin 10 000 Euro. Die Stadt bräuchte noch mehr Förderung. Gefeller sagte, die Stadt trage 65 Prozent der Kitagebühren. Weitere finanzielle Entlastungen wären wünschenswert. Dies erwarte er von Land und Bund. Seit dem 1. Januar dieses Jahres habe der Bund das "Gute-Kita-Gesetz" aufgelegt. Hier wolle man Zuschüsse generieren.

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