Kleintransporterkontrolle in Mainzlar

Sechs Fahrzeuge mit technischen Mängeln

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Die Polizei kontrollierte am Dienstagvormittag mit Unterstützung des Ordnungsamtes der Stadt Gießen in Mainzlar Kleintransporter. Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen Ladungssicherung, Einhaltung der Sozialvorschriften sowie der Gurtanlegepflicht. Insgesamt überprüften die Kontrolleure des Regionalen Verkehrsdienstes zwischen 8 und 13 Uhr 32 Fahrzeuge.

Die Polizei kontrollierte am Dienstagvormittag mit Unterstützung des Ordnungsamtes der Stadt Gießen in Mainzlar Kleintransporter. Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen Ladungssicherung, Einhaltung der Sozialvorschriften sowie der Gurtanlegepflicht. Insgesamt überprüften die Kontrolleure des Regionalen Verkehrsdienstes zwischen 8 und 13 Uhr 32 Fahrzeuge.

Darunter waren zwei Autos, vier Transporter der Klasse bis 2,8 Tonnen, 21 Transporter der Klasse bis 3,5 Tonnen sowie fünf Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen. Die Beamten nahmen 19 Fahrzeuge und deren Fahrer genauer unter die Lupe.

Gasflasche ungesichert

Dabei stellten sie fünf Gurtverstöße, vier Verstöße gegen die Sozialvorschriften sowie drei wegen fehlender Ladungssicherung sowie einen Verstoß gegen gefahrgutrechtliche Vorschriften fest. Bei sechs Fahrzeugen lagen technische Mängel vor. Einem Fahrer wurde deshalb sogar die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer eines Sprinters führte eine Gasflasche mit, die ungesichert auf der Ladefläche stand. Außerdem war ein Brenner angeschlossen. Dies ist beim Transport nicht zulässig. Es hätte stattdessen die Verschlusskappe angebracht sein müssen.

Ein Paketdienstfahrer legte bei der Kontrolle einen rumänischen Führerschein vor. Grundsätzlich sind alle EU-Führerscheine uneingeschränkt in Deutschland gültig. Auf der Rückseite des Dokumentes war jedoch als Länderkennung Moldawien vermerkt. Es handelt sich um einen rumänischen Führerschein, der prüfungsfrei aufgrund eines moldawischen Führerscheins umgeschrieben wurde. Genau diese Konstellation ist in Deutschland jedoch nicht gültig, der Fahrer war somit ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Die Kontrolleure behielten den Führerschein ein und untersagten die Weiterfahrt. Und am Fahrzeug einer slowenischen Fahrerin befanden sich slowakische Kennzeichen, obwohl die Frau schon einige Jahre in Deutschland lebt. Hier besteht der Verdacht auf einen steuerrechtlichen Verstoß. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

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