Schwalben willkommen

  • vonRedaktion
    schließen

Staufenberg (pm). Seit vielen Jahren beherbergt Marianne Will auf ihrem Aussiedlerhof in Treis Rauchschwalben. Im vorletzten Jahr waren es 36, im letzten 42 Brutpaare. Karl-Ludwig Hildebrand, Günter Kröck und Werner Stroh übergaben ihr und ihrem Sohn Heiko Will nun im Auftrag des NABU-Kreisverbandes die Auszeichnung »Schwalbenfreundliches Haus« und würdigten das harmonische Zusammenleben von Mensch und Vogelwelt.

Marianne Will sagte bei der Übergabe von Plakette und Urkunde, dass die Vögel wohl einigen Dreck hinterlassen, sie aber trotzdem schon in jedem Frühjahr auf die Ankunft der ersten Schwalben warte.

Die Schwalben sind an eine von Menschen geprägte Umgebung angepasst, brüten nicht mehr an felsigen Steilküsten, sondern an Hauswänden (Mehlschwalben) oder in Ställen (Rauchschwalben). Wenn sie im April aus Afrika zurückkehren, freuen sie sich über Hausbesitzer, die ihnen den Nestbau ermöglichen, und über Landwirte, die ihnen in ihren Ställen eine Heimat bieten. Leider sind Schwalben insgesamt in den letzten Jahren seltener geworden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare