Schritte zur Normalität

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Staufenberg(pm). Bürgermeister Peter Gefeller informiert in einer Mitteilung über den Einstieg in den eingeschränkten Kita-Regelbetrieb ab Dienstag, den die Landesregierung beschlossen hatte. Die Kernbotschaft: Allen Staufenberger Kita-Kindern wird eine Betreuung ermöglicht - allerdings nicht allen gleichzeitig. "Ob man dies nun eingeschränkten Regelbetrieb oder erweiterte Notbetreuung nennt, ist am Ende völlig egal. Für unsere jungen Eltern und ihre Kinder ist einzig wichtig: Nach langen Wochen der Selbstbetreuung ist nun endlich wieder eine verlässliche Kita-Betreuung möglich", so Gefeller. "Trotz der spärlichen Vorgaben der Landesregierung" habe man eine Lösung gefunden.

Konkret bedeutet das: Alle Kinder, die gemäß den Kriterien der Landesverordnung vom 25. Mai einen Betreuungsanspruch haben, werden weiterhin täglich betreut ("Notbetreuung"). Die übrigen freien Plätze in den Gruppen werden laut Bürgermeister "abhängig von dem zu Verfügung stehenden Personal und den vorgeschriebenen Hygieneempfehlungen vergeben", und zwar im wöchentlichen Wechsel.

Reduzierte Gruppengrößen

Die Gruppen werden je nach Kita auf sechs bis acht Kinder in den Krippengruppen und auf zwölf bis 15 Kinder in den geöffneten Gruppen reduziert. Die Öffnungszeiten werden in allen städtischen Kitas auf 15 Uhr beschränkt.

Gefeller zufolge werden auch reine Vorschulgruppen gebildet, "um gezielt und verstärkt den bevorstehenden Schulbesuch vorzubereiten". Die Vorschulkinder habe die Kita-Schließung "besonders getroffen. Gerade sie gilt es nun zu fördern. Sie sollen möglichst einen gleich guten Schulstart wie ihre früheren Alterskollegen haben". Der Rathauschef weist darauf hin, "dass alle Eltern sich des Infektionsrisikos bewusst sein müssen, wenn sie ihr Kind in die Kita zur Betreuung geben", auch wenn die Hygieneempfehlungen des Landes umgesetzt werden.

Auch in Sachen Gebühren gibt es Neuigkeiten: "Für jene Kinder, die im 14-tägigen Wechsel die Einrichtungen besuchen, wird die Gebühr zu 50 Prozent gestundet." Über den endgültigen Erlass muss das Stadtparlament entscheiden.

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