RHI Magnesita

Produktion wird in zwei Stufen geschlossen

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Staufenberg (pm). Änderungen bezüglich der geplanten Betriebsschließung des Mainzlarer Werkes von RHI Magnesita (ehemals Didier, auch bekannt als »Schamott«) hat der Vorstand am Montag dem Betriebsrat mitgeteilt. Demnach fanden interne Beratungen und Verhandlungen statt, wonach auch eine Bleibeprämie verhandelt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Anschluss habe eine Belegschaftsversammlung stattgefunden. Dort teilten die Vertreter des in Wien ansässigen Unternehmens mit, dass beabsichtigt werde, die Produktion am Standort Mainzlar in zwei Stufen ab dem 30. September 2021 (Ende 2-Ofen-Betrieb) und dem 31. Dezember 2021 (Ende 1-Ofen-Betrieb) endgültig zu schließen. Da das Unternehmen bis zum Ende auf die volle Arbeitsleistung und Motivation aller dort beschäftigten Mitarbeiter angewiesen ist, wurde zwischen Unternehmen und Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung geschlossen, wonach den Mitarbeitern rückwirkend ab März 2021 eine monatliche leistungsbedingte Bleibeprämie bis zum rechtlichen Ende ihrer Arbeitsverhältnisse gezahlt werden soll.

Ferner wird der Betriebsrat die laufenden Verhandlungen über den Interessenausgleich und Sozialplan mit dem Unternehmen fortsetzen. Insbesondere setze sich der Betriebsrat für eine soziale Abfederung der Mitarbeiter über eine Transfergesellschaft ein, heißt es in dem Schreiben.

Der Betriebsrat sei zuversichtlich, dass es auch bei diesen Verhandlungen zu einem für die Mitarbeiter zufriedenstellenden Ergebnis komme. »Dies schließt ein, dass die durch Covid-19 unübersichtliche Marktentwicklung hinreichende Flexibilität für das Unternehmen und die Belegschaft offen erhält«, schließt die Pressemitteilung.

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