Neuer Bürgerbus hat mehr Platz

  • vonConstantin Hoppe
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Staufenberg(con). Ein neuer Bürgerbus für Staufenberg: Seit dem 17. März konnte der Staufenberger Bürgerbus coronabedingt nicht mehr fahren. Das ändert sich endlich wieder: "Ab dem 1. Oktober werden die Stadtteile donnerstags wieder angefahren", sagte Bürgermeister Peter Gefeller. Dann bringt der Bus wieder Mitbürger zum Einkaufen in die Vitale Mitte nach Staufenberg - und das zu den üblichen Zeiten.

Und eine zweite gute Nachricht hatte der Bürgermeister zu verkünden: Denn über Sponsoren konnte ein neuer Bürgerbus finanziert werden, der deutlich mehr Platz bietet. "Vorher hatten wir das Problem, dass der Platz nicht ausreichte, wenn mehrere Personen mit Rollator mitfahren wollten", sagte Gefeller.

Deshalb habe die Stadt gemeinsam mit den ehrenamtlichen Fahrern eine Lösung für das Problem gesucht. Mit dem neuen Renault Master Kombi sollte das der Vergangenheit angehören: Der Bus bietet ein großes Platzangebot, in dem Rollatoren und Einkäufe gut untergebracht werden können.

Aber auch, wenn der Busbetrieb nun wiederaufgenommen werden kann, ist von einem Normalbetrieb noch lange nicht die Rede: Aufgrund des coronabedingten Hygienekonzepts dürfen maximal vier Personen plus Fahrer gleichzeitig den Bürgerbus nutzen, und während der Fahrt muss eine Maske getragen werden. Weiterhin sind einen Tag vor der Fahrt Anmeldungen bei der Stadtverwaltung für die Fahrten notwendig. "Wir können den Fahrern nicht auch noch aufbürden, dass sie die Daten aller Mitfahrer aufnehmen", erklärte der Bürgermeister diesen Schritt.

Trotzdem freut er sich, dass es nun wieder losgehen kann: "Die Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Einkaufen ist für viele wichtig und viele haben bereits angefragt, wann der Bürgerbus wieder fährt."

Die Finanzierung des neuen Bürgerbusses - der alte war nach fünf Jahren an dem Punkt angekommen, an dem er ausgetauscht werden musste - erfolgte über das Sponsoring von 28 Firmen und Unternehmen aus Staufenberg und Umgebung. Auch Firmen aus Lollar, Buseck, Gießen, Rabenau, Allendorf/Lumda, Fronhausen und Lich beteiligten sich. Die Fahrten werden auch weiterhin von den acht ehrenamtlichen Bürgerbusfahrern übernommen.

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