1. Gießener Allgemeine
  2. Kreis Gießen
  3. Staufenberg

Marode Bänke werden ausgetauscht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jonas Wissner

Kommentare

kw_Bank_Burg2_070522_4c_1
Die maroden Bänke, wie diese an der Staufenberger Oberburg, geben idyllische Stillleben ab, laden im aktuellen Zustand aber nicht zum Verweilen ein. © Karen Werner

Staufenberg (jwr). Die Burg Staufenberg ist eines der touristischen Highlights im Nordkreis und bietet einen malerischen Überblick über das Lumdatal. Doch das Areal will gepflegt werden - und da gibt es aktuell Handlungsbedarf: Einige hölzerne Sitzbänke im Bereich der Oberburg sind, wie das Foto zeigt, in einem ziemlich maroden Zustand und kaum noch nutzbar.

Dies ist auch der Stadtverwaltung bewusst, die nun Abhilfe schaffen will. Wie Bürgermeister Peter Gefeller auf Anfrage informiert, sollen die Bänke zeitnah ausgetauscht werden. Fünf neue, »etwas langlebigere« seien bereits bestellt. Dies sei mit der Heimatvereinigung Staufenberg besprochen, die das Areal gepachtet habe, für die Pflege zuständig sei und von der Stadt finanziell unterstützt werde. Zum Hintergrund: Die Unterburg ist in Privatbesitz, die Oberburg, Gefeller zufolge beginnend ab dem Torbogen, in kommunalem Besitz.

Laut Gefeller wurden die Bänke schon vor einigen Wochen bestellt, man rechne nun mit einer baldigen Anlieferung. Auch in diesem Bereich machten sich Lieferengpässe aktuell bemerkbar. Die Kosten je Sitzbank beziffert er mit etwa 600 Euro. Allerdings werde man nicht alle Sitzbänke im Bereich der Oberburg ersetzen, »da ist manchmal weniger mehr«. Außerdem verweist der Rathauschef darauf, dass der Zutritt zum Gelände der Burgruine »auf eigene Gefahr« erfolge, darauf werde auch auf einem Schild hingewiesen.

Auch interessant

Kommentare