Margit Boas neue Leiterin der Waldschule in Daubringen

Staufenberg (khn). Mit vielen herzlichen Worten ist die neue Leiterin der Waldschule in Daubringen, Margit Boas, begrüßt worden. In einer Feierstunde am Freitagmittag sangen die Kinder des Schulchors ihr zur Begrüßung "Probiers mal mit Gemütlichkeit",

Neben Bürgermeister Peter Gefeller, Ellen Hanisch vom Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsberg waren Kinder, Kollegen sowie Vertreter der Kindertagesstätte "Am Buchenberg", des Fördervereins und des Schulelternbeirats gekommen, um Boas alles Gute für die neue Aufgabe zu wünschen.

27 Jahre lang hatte Boas Vorgängerin, Claudia Schmidt, die Geschicke der Waldschule geleitet. Sie prägte die Einrichtung, war beliebt. Auch sie saß im Publikum, als Hanisch betonte: "Ich bin froh, einen nahtlosen Übergang zu schaffen, ohne dass es zu einer Vakanz gekommen ist." Sie halte große Stücke auf Boas, die 1970 in Brilon im Sauerland geboren wurde.

Nach dem Abitur zog es Boas zum Lehramtstudium nach Gießen; es folgte ein Referendariat im Lahn-Dill-Kreis und der Erhalt des zweiten Staatsexamens mit Auszeichnung. 2007 wechselte Boas an die Gießener Ludwig-Uhland-Schule; außerdem war sie von 2009 bis 2011 Ausbildungsbeauftragte am Studienseminar Gießen und Unterrichtsentwicklungsberaterin im Fach Deutsch fürs Staatliche Schulamt Gießen/Vogelsberg. "Handeln muss verstehbar sein", sagte Hanisch, "es muss gestaltbar und bedeutsam sein, denn das ist eine Voraussetzung für Zufriedenheit.

" Boas dankte für die freundlichen Worte und betonte, auf neuen Wegen gehen zu wollen, auf denen man auch mal stolpern könne. An ihre Kollegen gerichtet sagte sie: "Ich wünsche mir ehrliche Worte bei Fehlern." Bisher hätten ihre neuen Kollegen aber den bisherigen Weg leicht gemacht.

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