Lückenschluss dank neuer Technik

  • schließen

Landschaftlich schön gelegen und flach im Geländeprofil ist der Wirtschaftsweg zwischen Mainzlar und Treis. Nördlich fließt die Lumda entlang und südlich schlummert die teils stark überwucherte Trasse der Lumdatalbahn vor sich hin. Der Radwanderweg Lumda-Wieseck führt an der Treiser Sandgrube vorbei zum Didier-Werk Mainzlar. Dieser Weg ist asphaltiert, aber ungünstig wegen des Kraftfahrzeugverkehrs und eines Anstiegs. Ortskundige Radfahrer nutzen daher den Wirtschaftsweg.

Landschaftlich schön gelegen und flach im Geländeprofil ist der Wirtschaftsweg zwischen Mainzlar und Treis. Nördlich fließt die Lumda entlang und südlich schlummert die teils stark überwucherte Trasse der Lumdatalbahn vor sich hin. Der Radwanderweg Lumda-Wieseck führt an der Treiser Sandgrube vorbei zum Didier-Werk Mainzlar. Dieser Weg ist asphaltiert, aber ungünstig wegen des Kraftfahrzeugverkehrs und eines Anstiegs. Ortskundige Radfahrer nutzen daher den Wirtschaftsweg.

Jahrelang diskutierte man in der Staufenberger Politik über eine Abhilfe. Jetzt gibt es einen Vorstoß. Die Stadtverwaltung möchte zusammen mit der Fachfirma WSI Westdeutsche Straßenerhaltung und Instandsetzung ein Pilotprojekt für Mittelhessen angehen. WSI hat ein Verfahren entwickelt für die Oberflächenstabilisierung mit Bitumenemulsion und Diabas-Edelsplitt-Beigabe. Dabei wird der Untergrund weder aufgeschottert noch anderweitig befestigt.

24 000 Euro plus Vorprofilierung

WSI-Mitarbeiter Johann Haag erläuterte dem Finanzausschuss das Verfahren. Werde ein vorhandener Wirtschaftsweg an der Oberfläche versiegelt, sei nur die Vorprofilierung notwendig. Großformatige Löcher müssten zunächst ausgebessert und die Bankette abgeschoben werden. Eine Spezialmaschine verspritzt eine polymermodifizierte Bitumenemulsion, wirft den Splitt hinterher und walzt die Fläche ab. Abgerechnet wird nach Quadratmetern.

Haag hat Staufenberg als Preis rund acht Euro/Quadratmeter in Aussicht gestellt. In einem ersten Schritt würde zunächst der besonders geschädigte erste Kilometer (von Treis beginnend) bearbeitet. Der drei Meter breite Wegeabschnitt würde somit 24 000 Euro kosten.

Hinzu kämen noch die Kosten einer Vorprofilierung. Für diese Zusatzarbeit müsste eine andere Firma beauftragt werden. Der Finanzausschuss nahm Haags Vortrag zur Kenntnis. Ein Beschluss erfolgt zum späteren Zeitpunkt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare