Für Leib und Seele

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Der Ortsrand als Dorfmittelpunkt ist eine Besonderheit von Daubringen. Symbolisch betrachtet, bildet er den Lebenszyklus ab: In der evangelischen Kirche wird getauft, zwei Kitas liegen anbei, direkt gegenüber der Friedhof. Auf dem Gelände dazwischen wird zweijährig das Dorffest namens "rundumdekirchturmerum" (wieder 2021) organisiert, die Federführung hat dabei die Kirchengemeinde .

Damit der Platz, den Kirche, Friedhof und DRK-Gebäude umrahmen, zu einem beliebig oft nutzbaren Treffpunkt gestaltet werden kann, unterschrieben jetzt die Verantwortlichen von Stadt und Kirche einen Nutzungsvertrag. Im Rathaus begrüßten Bürgermeister Peter Gefeller und Erste Stadträtin Bianka de Waal-Schneider Pfarrer Traugott Stein und Sabine Vogel als Kirchenvorstand der ev. Gemeinde.

Die Bedeutung des modernen, 50 Jahre alten Kirchenbaus würdigte Ortsvorsteher Manfred Hein. Gefeller ging sodann auf die Dorferneuerung in Daubringen ein: Seit 2011 plane man einen Festplatz als neuen Dorfmittelpunkt, jetzt endlich könne er kommen. Und Pfarrer Stein meinte: "Uns ist viel daran gelegen, dass Menschen sich begegnen. Das braucht aber Räume und Plätze".

Sabine Vogel erinnerte an das Turmblasen aufgrund der Corona-Krise und lauschende Menschen auf der Friedhofstraße. Sie äußerte den Wunsch, das Leben möge hier künftig "pulsieren". Der Platz sei gut für "Leib und Seele".

Die Erste Stadträtin ging davon aus, dass Gesellschaft und Kirche sich hier mit "geringer Hemmschwelle" begegneten, besonders die jungen Leute. De Waal-Schneider denkt dabei auch an das unweit der Friedhofstraße im Werden befindliche Baugebiet "Auf der Schautanz".

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