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Sehr begehrt ist die neue Rutsche in der Hohlstraße. Die Jagdgenossenschaft Treis hat’s möglich gemacht. Foto: las

Kleinkinder können jetzt wieder rutschen

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Staufenberg(las). Seit Herbst vergangenen Jahres war die Kleinkinderrutsche auf dem Spielplatz in der Treiser Hohlstraße gesperrt. Nun hat die Jagdgenossenschaft Treis 500 Euro für eine neue Rutsche gespendet. Das Geld ging aus der Jagdpacht hervor.

Kaputt und abmontiert - die kleinere Rutsche auf dem Spielplatz war unbenutzbar. "Da flatterte nur so ein Absperrband hin und her", berichtete Julia Keller, Mutter in der Krabbelgruppe. Dabei haben viele Mütter in der Gegend kleine Kinder. Die große Rutsche ist für diese aber nicht geeignet. Auch die Krabbelgruppe trifft sich oft auf öffentlichen Spielplätzen. Deshalb ist es ihr ein Anliegen, "das Spielplatzgelände auf Vordermann zu bringen". Eine Änderung war zwar versprochen, getan hatte sich aber nichts. Nur auf erneute Nachfrage Kellers bei der Stadt verwirklichte Liegenschaftsleiter Birger Handloser den Neuerwerb.

Die Jagdgenossenschaft spendet jedes Jahr an die Stadt für gemeinnützige Zwecke. Dieses Jahr wurde die Spende vorgezogen, "weil die Kinder ja nicht auf einer kaputten Rutsche rutschen können", sagte Bürgermeister Peter Gefeller. Für die Jagdgenossenschaft kamen Rechner Helmut Örter und Jagdvorsteher Dieter Preis zur Spendenübergabe.

Nach kurzer Anlaufzeit konnten es die drei- bis vierjährigen Kinder der Krabbelgruppe dann beim Rutschen kaum noch abwarten, wer zuerst hoch darf. Außer der Rutsche erneuerte die Stadt auch den Sandkasten und hängte ein neues, kindgerechtes Schild auf.

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