Klassiker neu interpretiert

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Eine musikalische Reise von den 30er Jahren bis heute boten am Wochenende der Musicalchor der evangelischen Kirche Treis und die Voice Factory aus Mainzlar gleich zweimal. Zum einen in der evangelischen Kirche am Kirchberg und zum anderen in der evangelischen Kirche in Treis. Das Gemeinschaftskonzert stand unter der Leitung von Dekanatskantorin Daniela Werner. Die Ankündigung hatte viele Besucher in die Kirchen gelockt, und sie sollten nicht enttäuscht werden. Im Gegenteil: Den Sängern gelang es, deutsche und internationale Hits von damals und heute auf ganz eigene Weise zu interpretieren. Songs, die sonst nur aus dem Radio bekannt sind, bekamen durch die Arrangements viele neue Facetten.

Eine musikalische Reise von den 30er Jahren bis heute boten am Wochenende der Musicalchor der evangelischen Kirche Treis und die Voice Factory aus Mainzlar gleich zweimal. Zum einen in der evangelischen Kirche am Kirchberg und zum anderen in der evangelischen Kirche in Treis. Das Gemeinschaftskonzert stand unter der Leitung von Dekanatskantorin Daniela Werner. Die Ankündigung hatte viele Besucher in die Kirchen gelockt, und sie sollten nicht enttäuscht werden. Im Gegenteil: Den Sängern gelang es, deutsche und internationale Hits von damals und heute auf ganz eigene Weise zu interpretieren. Songs, die sonst nur aus dem Radio bekannt sind, bekamen durch die Arrangements viele neue Facetten.

Passend dekoriert und gekleidet

Die Zeitreise führte zunächst deutschsprachig von Marlene Dietrich (Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt) über Heinz Rühmann (Ich brech die Herzen der stolzesten Frau’n) bis zu Lale Anderson (Lili Marleen) und Peter Kraus (Sugar Sugar Baby). Internationale Songs aus dieser Zeit präsentierte der Musicalchor aus Treis von Judy Garland (Over the Rainbow) bis zu den Beach Boys (Surfin’ USA). Die Chöre wechselten sich ab und sangen zum Teil mit und ohne Solisten. Aber auch gemeinsam präsentierten sie einige Hits. Begleitet wurden die Chöre von Daniela Werner am Klavier und Dirk Schäfer am Schlagzeug.

In der zweiten Hälfte des Konzertes machte sich das Gefühl der 70er Jahre breit. Klar, dass ABBA dabei nicht fehlen durfte: (Waterloo und Mamma Mia sowie Dancing Queen) erklangen in der Kirche und bekamen einen ganz eigenen Klang. bis Queen (Love of my Life, We will rock you). Deutsche Titel der 80er bis heute wurden von den Prinzen bis Xavier Naidoo oder Unheilig präsentiert. International erklangen Lieder von Whitney Houston bis Amy Winehouse und Ed Sheeran.

Es waren zwei außergewöhnliche Konzerte mit beeindruckenden Klangerlebnissen. Liebevoll waren die beiden Kirchen ganz im Zeichen der modernen Musik geschmückt. Auch die Solisten ließen es sich nicht nehmen, passend zu jeweiligen Epoche – etwa im Petticoat – aufzutreten. Es waren am Ende zwei unvergessliche Abende, die die Sänger geboten hatten und die das Publikum zurecht mit viel Beifall bedachte.

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