Kita-Eltern werden befragt

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Staufenberg (pm). Die Belegungs-Situation in der kommunalen Kindertagesstätte in Staufenberg ist angespannt. Wie Bürgermeister Peter Gefeller berichtet, haben in seiner Bürgersprechstunde kürzlich etliche Eltern ihrer Sorge darüber Ausdruck verliehen. Hintergrund dieser Sorge sei der Wegfall einer Ausnahmegenehmigung für die sechste Gruppe.

"Im Interesse eines entspannteren Betriebes wird die Kita-Aufsicht des Landkreises Gießen diese Ausnahmegenehmigung mit der Eröffnung der neuen DRK-Kita in Daubringen aufheben. Konkret wird zum 1. August 2020 der Betrieb dieser sechsten Gruppe eingestellt", schreibt Gefeller. Auch in Daubringen werde aus Platzgründen der Betrieb der fünften Gruppe zu Beginn des nächsten Kita-Jahres eingestellt. Die Ausnahmegenehmigung für jeweils eine weitere Gruppe sei dem hohen Bedarf an weiteren Kita-Plätzen geschuldet. "Mit der vollen Inbetriebnahme der DRK-Kita zu Beginn des nächsten Kita-Jahres werden wir jedoch in Staufenberg über weitere 87 Plätze in vier neuen Gruppen und damit über ausreichende Kita-Plätze verfügen." Dies ermögliche "eine Entlastung der manchmal doch etwas angespannten Raumsituation" in den beiden städtischen Kindertagesstätten in Staufenberg und Daubringen.

Durch die Gruppenschließungen befürchteten Eltern nun, dass Geschwisterkinder in unterschiedliche Einrichtungen aufgenommen werden. Damit dies möglichst nicht geschieht, werde man bis zu den Herbstferien die Eltern aller Kinder in den städtischen Kitas zu ihren Bedarfen befragen. Wenn durch Ummeldungen in die DRK-Kita Plätze frei würden, werde man diese gerade für Geschwisterkinder freihalten. "Eine Garantie für einen sicheren Kita-Platz für die Geschwisterkinder können wir nicht geben. Wir sind aber sehr zuversichtlich, auch im kommenden Kita-Jahr jedem Geschwisterkind einen Platz in den städtischen Kitas in Staufenberg und Daubringen zu ermöglichen", äußert sich Gefeller.

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