GAL kämpft für jugendgerechte Kommune

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Staufenberg(pm). Die Grün-Alternative-Liste (GAL) bietet in ihrem Wahlvorschlag zur Kommunalwahl zur Hälfte neue Kandidatinnen und Kandidaten an. Die Liste mit zwölf Personen weist zudem zu einem Viertel Menschen unter 30 Jahren auf. Frauen und Männer sind gleich stark vertreten. In Daubringen, Staufenberg und Treis werden auch Kandidaten für die Ortsbeiräte zur Wahl stehen.

Die Kommunalwahlliste führen zwei "Neue" an. Als Vorsitzender wird Ralph Wildner (Treis) zur Wahl stehen, dessen Stellvertreter Marian Moldenhauer (Treis) mit 20 Jahren das jüngste Mitglied der Gruppe ist. Es folgen: Susanne Pickenbrock-Hindges (Staufenberg), Jakob Greb (Staufenberg), Ilse Staude (Staufenberg), Betina Schuch (Treis), Birger Luft (Daubringen), Susanne Gerschlauer (Daubringen), Katharina Hess (Daubringen), Dr. Traude Hamann (Staufenberg), Hanspeter Gruber (Treis) und Dr. Burkhard Staude (Staufenberg).

Die Grün-Alternative-Liste tritt für eine jugendgerechte Kommune ein. "Auch im Sinne einer lebenswerten Zukunft für alle Menschen in Staufenberg steht die GAL für eine Politik, die Nachhaltigkeit der Verschwendung vorzieht", heißt es in der Pressemitteilung. Die GAL unterstütze den "klugen und schonenden Umgang mit Ressourcen an Stelle von weiterem Flächenverbrauch", sie setze sich dafür ein, die Biodiversität zu erhalten und zu schützen. Hitzesommer und Artensterben würden zeigen, "wie empfindlich unsere natürliche Umwelt ist und wie abhängig wir Menschen von ihr sind". Die GAL hält es auch in Staufenberg für notwendig und wichtig, "rücksichtsvoll und sorgsam mit der Natur umzugehen". Daher stellt sie dies als ihr Leitbild voran.

Die Verkehrswende sei eine Möglichkeit, die Klimakatastrophe zu dämpfen. Aus Sicht der GAL kann die Revitalisierung der Lumdatalbahn einen Beitrag dazu leisten. Auch Erhalt und Ausbau der Busverbindungen sowie Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr gehören dazu. Diese Themen sollen zukünftig bei allen kommunalen Planungen einen höheren Stellenwert erhalten. Zu einem guten Leben gehört ein funktionierendes soziales Miteinander - daher unterstützt die GAL Initiativen, die Orte für Kultur- und Kunstveranstaltungen bieten. Sie tritt für den Erhalt und die Verbesserung von Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Kitas, Grundschulen, Ärztehäusern, Kneipen und Gaststätten ein.

Nicht nur angesichts der jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Diebstahl der Schilder für "Vielfalt, Demokratie und Toleranz" in Allendorf (Lumda) steht die GAL für die Stärkung der rechtsstaatlichen Demokratie und unterstützt das Demokratieprojekt "Dabeisein".

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