65 junge Obstbäume

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Einige Jahre wird es wohl noch dauern, bis aus den unscheinbaren Pflänzchen prächtige Bäume herangewachsen sind. Dann werden die 65 Setzlinge dazu dienen, einen ursprünglichen und natürlichen Lebensraum zu schaffen, wo sich auch bedrohte heimische Tierarten ansiedeln und wohlfühlen können. Verschiedene Akteure aus Politik, Industrie und ehrenamtlichen Helfern, darunter der NABU und die RHI Magnesita AG (ehemals Didier-Werke), der das Grundstück gehört, tragen das Projekt. Am Freitag begannen ehrenamtliche Helfer auf der Wiese am Rand von Mainzlar mit der Pflanzung einer Streuobstwiese.

Einige Jahre wird es wohl noch dauern, bis aus den unscheinbaren Pflänzchen prächtige Bäume herangewachsen sind. Dann werden die 65 Setzlinge dazu dienen, einen ursprünglichen und natürlichen Lebensraum zu schaffen, wo sich auch bedrohte heimische Tierarten ansiedeln und wohlfühlen können. Verschiedene Akteure aus Politik, Industrie und ehrenamtlichen Helfern, darunter der NABU und die RHI Magnesita AG (ehemals Didier-Werke), der das Grundstück gehört, tragen das Projekt. Am Freitag begannen ehrenamtliche Helfer auf der Wiese am Rand von Mainzlar mit der Pflanzung einer Streuobstwiese.

Unter den neu gepflanzten Obstbäumen finden sich Sorten wie der "Geflammte Kardinal" oder der "Heuchelheimer Schneeapfel". Grundsätzlich werden alte einheimische Sorten gepflanzt. Auf der Streuobstwiese können seltene Tierarten wie Wiedehopf oder Steinkauz Nistplätze finden. Neben der bepflanzten Wiese ist ein alter Baumbestand vorhanden, in dem sich der Steinkauz bereits angesiedelt hat. Das Ziel des Landes Hessen ist die Schaffung von Biodiversität.

Gerhard Schulze-Velmede vom Regierungspräsidium Gießen sagte beim Ortstermin: "Die Streuobstwiesen gehen bundesweit stark zurück, erfüllen aber eine besondere Funktion." Auf Streuobstwiesen konnten bis zu 5000 unterschiedliche Tierarten nachgewiesen werden, sie sind ein äußerst vielfältiger Lebensraum. Martin Hormann von der staatlichen Vogelschutzwarte, der die Pflanzung organisiert hat, lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Behörden und der Industrie. Dadurch sei das Projekt erst so schnell möglich geworden.

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