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Die Jagdgenossenschaft Mainzlar möchte die Oberflächenversiegelung des Feldwegs zwischen Treis und Mainzlar verhindern.

Verlegung von Radweg

Jagdgenossen protestieren gegen Versiegelung

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Staufenberg (vh). Im Januar diskutierte die örtliche Politik über eine mögliche Verlegung des asphaltierten Radwanderwegs Lumda-Wieseck, der momentan mit Anstiegen über die Treiser Sandgrube zur Mainzlarer Pfingstweide führt, auf den ebenen Feldweg unweit der Lumda. Eine Spezialfirma hatte ihr Verfahren für die Oberflächenstabilisierung mit Bitumenemulsion vorgestellt, besonders im durchlöcherten Bereich hinter dem Ortsausgang Treis.

Die Jagdgenossenschaft Mainzlar stellte jetzt anlässlich ihrer Hauptversammlung einen Antrag, der dies verhindern soll. Man findet die vorhandene Radwegroute ausreichend. Auf dem Wirtschaftsweg an der Lumda könnten die Radler fahren, aber ohne Versiegelung im Auengebiet.

Weitere Blühflächen

Die Jagdgenossenschaft erhielt 2018 aus dem hessischen Umweltministerium 500 Euro Zuschuss zur Anlage von Blühwiesen. Vier Flächen mit insgesamt einem Hektar wurden eingesät. Weitere 500 Euro gab Wiesbaden für dieses Jahr. Im Juli soll das neue Saatgut in die Erde kommen.

Von der Jagdpacht wurden der Stadt Staufenberg 1000 Euro für den Naturschutz und besonders zur Wiederaufforstung einer "Käferfläche" im Mainzlarer Wald überwiesen. Weitere 250 Euro spendiert man für hochstämmige Obstbäume und nochmal 250 Euro für ein Pflaster auf dem Vorplatz des Mainzlarere Backhauses.

Für die Pächtergemeinschaft erläuterte Thomas Kreiling den Jagdbericht. Die Strecke: 24 Rehe und ein Dutzend Fallwild, 15 Wildschweine, zwölf Füchse und elf Waschbären sowie fünf Fallwild. Wildschäden gab es keine. Kürzlich zählten die Pächter auf 130 Hektar Fläche 40 Hasen. Vorhandene Wildäcker und sollen um Blüh- und Bienenweiden ergänzt werden. Davon profitierten Vögel, Insekten und Niederwild wie der Hase. (Foto: vh)

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