Der Mandolinenverein Treis und das Mandolinenorchester Wetzlar-Nauborn spielen gemeinsam beim Jubiläumskonzert in der Daubringer Kirche. FOTO: VH
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Der Mandolinenverein Treis und das Mandolinenorchester Wetzlar-Nauborn spielen gemeinsam beim Jubiläumskonzert in der Daubringer Kirche. FOTO: VH

Italienische Momente und eine Reise nach Griechenland

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Der Mandolinenverein Treis/Lda. feierte sein 95-jähriges Bestehen mit einem bemerkenswerten Konzert in der gut besuchten Kirche Daubringen. Weil Dirigent Andreas Gerhard auch das Mandolinenorchester Wetzlar-Nauborn leitet, sind beide Klangkörper seit einiger Zeit miteinander verschmolzen. Wöchentlich wechselnd finden die Übungsstunden in Treis und Nauborn statt. Und auch beim Jubiläumskonzert erklang das vereinigte Orchester. Somit gestalten sich die musikalischen Möglichkeiten differenziert.

Die Stimmlagen der Zupfer: 1. Mandoline, 2. Mandoline und Mandola werden ergänzt um eine Gitarrengruppe, einen Kontrabass, eine Geige und vielseitige Percussion. Als Gastorchester trat das Zupfensemble "Spätlese" Hessen mit 26 Sennioren auf. Im Repertoire kommen alle Stil- und Zeitepochen vor. Aktuell hat sich die "Spätlese" dem Werk des italienischen Komponisten Giacomo Sartori (1860 bis 1946) verschrieben. Stefanie Acquavella-Rauch leitet das Ensemble. So erklangen etwa "C’era una volta", "Eglantine" und "In Funivia".

Vom Gemeinschaftsorchester erklangen "Aux Arènes" (Mario Maciocchi), "Daintree" (Richard Charlton), "Die Seidenstraßen" (Sadatoshi Kawasaki), "Journey to Greece" (Aris A. Blettenberg), "Juliana" (Lionel Belasco) und die Filmmusik "Games of Thrones" (Ramin Djawadi). Zwei Stücke spielten beide Orchester zusammen: "La Sagra del Villaggio (G. Sartori) und "Rumba" (Dieter Kreidler). Das Publikum war begeistert. Mit der Wandervogel-Bewegung und vormaligen Klängen hat das moderne Mandolinenspiel nicht mehr viel zu tun.

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