Das Hallenbad und die Antwort

  • vonPatrick Dehnhardt
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Am 1. November stimmten die Hüttenberger Bürger über den Neubau eines Hallenbades ab - und entschieden sich pro Bad. Das alte Hallenbad war so marode, dass es mittlerweile abgerissen wurde.

Im Vorfeld zum Bürgerentscheid wollte diese Zeitung wissen, wie es bei den Hallenbädern im Landkreis Gießen aussieht, ob hier auch irgendwo Ungemach droht. Am 7. Oktober beantwortete der Staufenberger Bürgermeister Peter Gefeller die Frage "Ist eine sofortige Sperrung wie in Hüttenberg unwahrscheinlich?" mit einem klaren "Ja". Aussage damals zum Lollarer Hallenbad: "Die Bausubstanz ist gut."

Zwei Monate später musste das Bad nun plötzlich gesperrt werden - da genauso wie beim Hüttenberger Bad die Brettschichtholzbinder des Daches so marode sind, dass Einsturzgefahr besteht. Zur Ehrenrettung Gefellers muss man sagen, dass nur ein fachlich geschulter Gutachter erkennen kann, wie es um solch einen Brettschichtholzbinder bestellt ist und ob die Stabilität infrage gestellt ist. Zudem hat kein Bürgermeister eine Glaskugel - wenn Gefeller die hätte, hätte die Stadt Staufenberg bestimmt schon mehrfach im Lotto gewonnen. Dann wäre das Schwimmbaddach auch kein großes Thema... pad

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