Voraussichtlich 2021 wird mit der energetischen Sanierung der Sport- und Kulturhalle Treis (rechts) begonnen. Die heutige Verschwendung von Wärmeenergie soll abgestellt werden. Glasbausteine, modern in den 70er Jahren, kommen weg, die Fassade wird gedämmt und das Dach erneuert. FOTO: VH
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Voraussichtlich 2021 wird mit der energetischen Sanierung der Sport- und Kulturhalle Treis (rechts) begonnen. Die heutige Verschwendung von Wärmeenergie soll abgestellt werden. Glasbausteine, modern in den 70er Jahren, kommen weg, die Fassade wird gedämmt und das Dach erneuert. FOTO: VH

Halle in Treis soll saniert werden

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Bereits im Jahr 2013 setzte die Stadt Staufenberg mit dem Abschalten der Straßenbeleuchtung ein sichtbares Zeichen für das Energieeinsparen. Bis zum heutigen Tag bleibt es in den Nebenstraßen nachts von ein bis fünf Uhr dunkel. Bürgermeister Peter Gefeller informierte jetzt im Stadtparlament über eine Halbierung der Stromkosten von damals bis 2019. Viele Hausaufgaben bezüglich noch mehr Energieersparnis seien aber noch zu erledigen.

Um Klarheit zu erhalten, wie hoch sich der Energieverbrauch bezüglich Strom, Wärme und Wasser in 20 ausgewählten stadteigenen Objekten darstellt, hat Staufenberg der Hessen Energie den Auftrag für ein kommunales Energiemanagement gegeben. Für die ausgewählten Liegenschaften erstellt Hessen Energie für die Jahre 2017 bis 2019 jeweils einen Energiebericht. Darin enthalten sind auch Verbesserungsvorschläge.

Jugendbeauftragte gewählt

Die Jahresberichte für 2018 und 2019 liegen nun vor. Das Parlament nahm die detaillierte Ausarbeitung zur Kenntnis, abgestimmt wurde nicht.

Gefeller schlug den Bogen zu einer aktuellen Reaktion auf die Berichte. Möglicherweise schon 2021 wird die Sport- und Kulturhalle Treis energetisch saniert. Der Finanzausschuss hatte einen Prüfantrag beschlossen, damit die Kosten und der zeitliche Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte ermittelt werden.

Gleichzeitig hatte der Ausschuss entschieden, dass jeder neue Arbeitsschritt vor dessen Beginn im Parlament zu genehmigen sei.

Damit im kommenden Jahr schon gehandelt werden könnte, wird ein Investitionsbetrag von 180 000 Euro in den neuen Haushalt 2021 eingestellt. Voraussichtlich 64 000 Euro davon erhält die Stadt über Fördermittel wieder zurück. Einstimmig billigte das Parlament diesen Weg.

Die Stadt Staufenberg hat nun eine Jugendbeauftragte: Sabine Meller-Moldenhauer. Sie wurde durch das Parlament einstimmig gewählt, ebenso Peter Müller als ihr Stellvertreter. Das Amt ist nicht zu verwechseln mit dem städtischen Jugendpfleger. Die Jugendbeauftragte soll ein Bindeglied sein zwischen der Altersgruppe der Zwölf- bis 27-Jährigen und der örtlichen Politik. Letztlich geht es auch darum, Jugendliche an die aktive Politik heran zu führen.

Staufenberg hat jetzt erstmals eine Feldwegesatzung für das städtische Gemarkungsgebiet. Einstimmig beschloss das Parlament Kriterien für die Benutzung der Feld- und Waldwege.

Insbesondere wird darin geregelt, welche Personen zu welchem Zweck diese Wege befahren dürfen. Folglich kann ab sofort eine unerlaubte Nutzung als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

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