Geschichte des SVD festgehalten

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Staufenberg (pm). Der Sportverein Daubringen wurde in diesem Jahr 100 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum hat Erich Handloser die Geschichte des SV in einem Buch festgehalten.

Handloser schildert, dass er im Sommer 2021 von Fußballkollege Rolf Jöckel gefragt wurde, ob er das genaue Gründungsdatum kenne. Er verneinte, versprach aber, sich darum zu kümmern, das herauszufinden. Für Handloser war dies eine Ehrensache.

»Ich habe seit meinem zwölften Lebensjahr aktiv im SV Daubringen gespielt. Als Schüler, Jugendspieler und lange Jahre als Torwart in der ersten Mannschaft und später erfolgreich bei den ›Alten Herren‹.« Mit 50 sei dann Schluss mit Fußballsport gewesen. Zudem war er im Vereinsvorstand aktiv.

Kurze Zeit nach der Anfrage von Jöckel wurde Handloser von der stellvertretenden Vorsitzenden Edeltraud Diehl gefragt, ob er nicht einen Bericht über den SV schreiben könnte.

Damit war das Interesse endgültig geweckt: »Je mehr ich über die Vergangenheit des SVD erfuhr, um so spannender wurde die Sache und ich entschloss mich, eine Vereinshistorie zu Papier zu bringen,.« Denn solch eine besaß der SVD bislang nicht.

Viel Recherche

Mit 76 Jahren ist er allerdings auch schon einer der älteren Zeitzeugen. »Zeitungsausschnitte und persönliche Aufzeichnungen meines Bruders Günter, haben mir sehr geholfen. Tabellen und Ergebnisse, übermittelt von dem Kreisfußballwart Henry Mohr, waren sehr viel wert«, sagt Handloser.

In dem Buch »Daubringen - Mainzlar«, recherchiert von Lehrer Karl Mauer und 1993 erschienen, fand der Autor ebenfalls zahlreiche Geschichten und Informationen über den Verein. Zudem erinnerte er sich an seine aktiven Fußball-Jahrzehnte.

In dem Buch geht es daher nicht nur um den Fußball beim SVD, sondern auch um Ereignisse und Veranstaltungen abseits des Sportplatzes. Trotz intensiver Recherche hofft Handloser, dass durch die nun veröffentlichte erste Ausgabe auch noch neue Informationen zutage kommen oder Fehler korrigiert werden können. »Sollten Personendaten oder andere Daten nicht ganz stimmen, lasst es mich wissen, damit ich es in den nächsten Ausgaben korrigieren kann«, wendet er sich an alle potenziellen Leser.

Die größte Hoffnung des Verfassers ist jedoch, dass es ihm gelungen ist, den Geist des SV Daubringen rüberzubringen: »Ich selbst bin stolz auf mein Fußballerleben, in einem Verein mit guter Kameradschaft und sportlichem Erfolg.« Das Buch kostet 18 Euro und kann bei Handloser unter 0 64 08/63 487 bestellt werden.

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