Die Dekoration im Altarraum ist auf das Thema "Empathie - sich verbinden" ausgerichtet. FOTO:VH
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Die Dekoration im Altarraum ist auf das Thema "Empathie - sich verbinden" ausgerichtet. FOTO:VH

Im Geiste verbunden

  • vonVolker Heller
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Staufenberg(vh). Eigentlich wollte die evangelische Kirchengemeinde Treis die November-"Sternstunde" als Präsenzgottesdienst für jeweils zweimal 45 Minuten mit zweimal 45 Personen anbieten. Nach dem neuerlichen Teil-Lockdown setzte das Technik-Team alias Mischa Jung, Noah Bergmann-Franke, Daniela Werner und Mario Rinn wiederum auf den Livestream aus der Kirche. Alle Teilnehmerbeiträge bedienten das Thema "Empathie - sich verbinden". Die im Altarraum übliche Dekoration war auch diesmal vorhanden. Edeltraud Kraus hatte als Blickfang ein stilisiertes Kreuz gestaltet, bestehend aus Händen in unterschiedlichen Annäherungspositionen.

Die Lieder, gesungen von Meike Weber und Daniela Michel, drückten viel Ruhe aus. Es begleitete die "Sternstunden"-Band mit Daniela Werner und Manfred Klein (Keyboards), Frank Warnke (Gitarre), Mischa Jung (Bass) und Christian Volk (Drums).

Pfarrer Andreas Lenz wünschte jedem Zuschauer trotz Abwesenheit im Geiste die Verbindung mit den übrigen. Er nannte es eine "Quelle von großem Glück", dass der Mensch sich in andere hineinversetzen könne. Gerade jetzt in der Corona-Krise bräuchten alle "doppelt viel Verständnis".

Sabine Schneider erzählte die Geschichte der US-amerikanischen Studentin Laura Messing, die als Protestierende am New Yorker Women’s March nach der Amtseinführung Donald Trumps vor vier Jahren teilnahm und sich mit Gleichgesinnten später dennoch den Republikanern von Mensch zu Mensch annähern konnte. Daniela Michel beklagte im Gebet die verrohende Sprache und andererseits "Sehnsucht nach tiefer Verbindung". Die Livestream-Sternstunde ist noch anzusehen unter https://youtu.be/CbuzL3Fz3EI.

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