Gefeller wirbt für Entwurf zum Nachtragshaushalt

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Staufenberg (pm). Kürzlich hat Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller im Stadtparlament den Nachtragshaushalt für 2019 eingebracht. In seiner wöchentlichen Kolumne stellt Gefeller nun Details zu dem Zahlenwerk heraus und wirbt für den Entwurf. Der Nachtragshaushalt sei auch aufgrund sinkender Steueranteile und des erhöhten Pflegeaufwands im Kommunalwald nötig geworden. Trockenheit und Hitze hätten dem Wald 2018 stark zugesetzt. "Zwar können wir in diesem Jahr den erhöhten Pflegeaufwand von 65 000 Euro noch mit dem Verkauf des geschädigten Holzes halbieren. Im nächsten Jahr wird dies aber nicht mehr gelingen", schreibt Gefeller. Der Klimawandel könne "von niemandem mehr ernsthaft bezweifelt werden".

Als weitere Gründe für den Nachtragshaushalt nennt er die "frühzeitige Absicherung" der für 2020 geplanten Investitionen in ein interkommunales Gewerbegebiet in Heskem. Die Kommune bringt es gemeinsam mit Ebsdorfergrund und Marburg auf den Weg, Staufenberg wird dann an den Steuereinnahmen beteiligt. Im Nachtragshaushaltsentwurf sieht der Magistrat dafür 875 000 Euro vor.

Außerdem spielt die Umsetzung des Dorfplatzes in Daubringen eine Rolle: "Damit Fördermittel in Anspruch genommen werden können, bedarf es wie immer bei solchen Förderprogrammen auch der Bereitstellung von Eigenmitteln, die wir auf 150 000 Euro beziffert haben", schreibt Gefeller. Kompensiert werden sollen die genannten Posten durch eine Verringerung von Mitteln für Straßenunterhaltung, Erträge aus der Vermarktung des Baugebiets "Schautanz" und eine Kreditaufnahme über 364 000 Euro.

Unterm Strich konnte laut Gefeller der im Dezember veranschlagte Überschuss von knapp 9000 auf gut 65 000 Euro gesteigert werden.

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